Wie lange habt ihr auf eure Leier gewartet?
#11
Klangholz muss pro cm Bohlendicke mindestens ein Jahr liegen. Und dann am besten nochmal bei Raumtemperatur und zarter Wärme ein bisschen ruhen.
Das kann man inzwischen auch maschinell nachahmen, aber dadurch verschlechtern sich die Klangeigenschaften (im Gegensatz zur Trocknung im Freien und bei Raumtemp.) und es treten häufiger Risse auf.
Gutes braucht Zeit. Und natürlich Liebe Big Grin
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#12
Hallo Ventrus,
du hast geschrieben,dass du garnicht gewartet hast.wie geht das?
ich spiele in einer Mittelalterband und möchte die Leier auch dort einsetzen,z.B. bei Ritteressen etc..
Die Leier sollte möglichst einen Tonabnehmer haben.
Unter einem guten Insrument verstehe ich ein Instrument welches zuverlässig ist,die Stimmung gut hält, gut spielbar ist und einen guten Sound aufweist.Wenn das Instrument dazu noch gut aussieht ist alles perfekt.
Ich würde die Leier auch gern mit einer Schäferpfeife zusammenspielen.
Ich hoffe meine Antworten genügen,damit Du mir weiterhelfen kannst.
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#13
(06.11.2009, 00:42)dudelpm schrieb: Unter einem guten Insrument verstehe ich ein Instrument welches zuverlässig ist
und dann willst du Drehleier spielen? Big Grin

(06.11.2009, 00:42)dudelpm schrieb: die Stimmung gut hält

dann brauchst du Metallsaiten

(06.11.2009, 00:42)dudelpm schrieb: gut spielbar ist und einen guten Sound aufweist.

dafür brauchst du Darmsaiten
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#14
zuverlässig???
Habs erst gestern wieder mit der Nyckelharpaspielerin davon gehabt, wie sehr doch die Leier ein Bastelinstrument ist, das auch oft gut zugeredet bekommen will und Streicheleinheiten braucht Tongue

@Marc: Spielt sich deine immer noch gleich gut? Oder hast du nochmal "basteln" müssen? Ich tendiere ja auch dazu mir eine Sinfonye zu bestellen... Meine momentane Leier spielt hervorragend, seit das Wetter feucht und kalt geworden ist.
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#15
@Elisa

ich weiss nicht ob sie genauso gut wie bei der Übergabe gespielt hat. Die ersten zwei Monate habe ich mich nur mit der Wartung beschäftigt. Die Melodiesaiten funktionieren momentan aber (wieder?) halbwegs zufriedenstellend. Ich habe raus gefunden das viele schrottigen Töne wohl auch mit meiner Griffweise zusammen hingen.

Probleme habe ich aber mit dem Rad, da ist irgendwas... kaputt. Es geht viel zu schwer. Helmut meinte auch schon das es leichter gehen müsste, da hat sich vielleicht irgendwas verkeilt oder sonst was. Werde deswegen bald mal zu Helmut fahren damit er sich mal die Achse anschauen kann.

Aber ansonsten geht es ganz gut. Das einzige was mich etwas nervt ist die unterschiedliche Stabilität einzelner Töne, aber das liegt wahrscheinlich an meiner Intonation. Es macht mich wahnsinnig wenn ein Ton scheppert...
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#16
@ Marc: Bei mir hat sich an den schrottigen Tönen viel geändert, seit ich die 91er Melodiesaite drauf hab und als Bordune Gitarrensaiten aufgezogen hab.C und h scheppern überhaupt nicht mehr und sie klingt deutlich feiner als vorher, da hat sie einfach nur *bröööötsch* gemacht.Smile
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#17
@Marc
Da fällt mir grad ein, gehört der Thread nicht eigentlich unter "Kaufberatung"!?
Der Optimist wandelt auf Wolken, unter denen der Pessimist Trübsal bläst....
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#18
@Elisa
Wenn ich die Problemtöne mit dem richtigen Druck erwische passen sie. Ist vermutlich eine Einstellungsfrage, werde da aber auch mal Helmut interviewen wenn ich wegem dem Rad bei ihm bin.

@Seili
Vom ursprünglichen Topic her nicht...
Von der Entwicklung langsam her schon Wink
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#19
(06.11.2009, 00:42)dudelpm schrieb: Hallo Ventrus,
du hast geschrieben,dass du garnicht gewartet hast.wie geht das?
ich spiele in einer Mittelalterband und möchte die Leier auch dort einsetzen,z.B. bei Ritteressen etc..
Die Leier sollte möglichst einen Tonabnehmer haben.
Unter einem guten Insrument verstehe ich ein Instrument welches zuverlässig ist,die Stimmung gut hält, gut spielbar ist und einen guten Sound aufweist.Wenn das Instrument dazu noch gut aussieht ist alles perfekt.
Ich würde die Leier auch gern mit einer Schäferpfeife zusammenspielen.
Ich hoffe meine Antworten genügen,damit Du mir weiterhelfen kannst.

Also, ich habe nicht gewartet, weil die Leier fertig war und ursprünglich als Schüler/Leih-Instrument für Kurse geplant war.

Vorgestern habe ich, sozusagen als "Beta-User", ein neues Vorserienmodell von Walter Simons zum "Einspielen" bekommen. Das Modell würde vermutlich alle deine Anfordeungen erfüllen.

Die kleine Leier hat einen Mords-Sound, locker mit einem Dudelsack zusammen spielbar. (gestern mit 2 Säcken zusammen getestet, fragt mal Totti). Wattieren bekommt eine ganz neue Bedeutung für mich, weil ich jetzt wohl die Ohren schützen muss ;o)

Das Teil ist mit 2 Melodiesaiten in tief-g´(Metall) und g (Darm), 2 Bordunen ( G,C) und einer Schnarre ausgestattet. Rad ist mit Kunststoff belegt, Metallfähnchen und Mechaniken verbaut. Korpus und Decke sind aus Ahorn, Tangenten Ebenholz.
Klanglich ist sie deutlich besser als die mir bekannten Modelle fast aller anderen Hersteller. Die Melodie-Saiten klingen einzeln richtig satt, könnten aber auch zusammen gespielt werden (nur....wer will sowas?)

Die Serienproduktion startet wohl in 2-3 Wochen und dieses Modell soll 1950€ kosten. Walter geht von einer Lieferzeit unter 3 Monaten aus, abhängig vom Auftragseingang. Tonabnehmer gibt´s gegen Aufpreis.

Übrigens, Probleme, wie sie hier teilweise beschrieben werden, so daß man z.B.Saiten wechseln muss, kenne ich von Walters Leiern grundsätzlich nicht. Wattieren und Kolophonium richtig dosieren muss man natürlich schon. Auch gelegendlich mal den Saitenandruck zu überprüfen und anzupassen, ist normal. So eine Leier ist halt im Winter anders als im Sommer, wegen unterschiedlicher Luftfeuchtiggkeit.
Ansonsten ist meine Erfahrung von Kursen her, daß Walters Leiern ausgesprochen zuverlässig und wartungsfreundlich sind.

So, jetzt gehe ich mal zu ihm rüber und versuche eine Provision auszuhandeln ;o)

Nee, Spaß beiseite. Ich hab bei diversen Kursen zig verschiedene Leiern gehört und gesehen. Klanglich konnten da, meiner Meinung nach, nur die von Herrn W. aus W. in Ö. gegenhalten. Zuverlässigkeit und Stabilität finde ich bei Walters Instrumenten besser.


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#20
(06.11.2009, 14:18)Ventrus schrieb: Übrigens, Probleme, wie sie hier teilweise beschrieben werden, so daß man z.B.Saiten wechseln muss, kenne ich von Walters Leiern grundsätzlich nicht. Wattieren und Kolophonium richtig dosieren muss man natürlich schon. Auch gelegendlich mal den Saitenandruck zu überprüfen und anzupassen, ist normal. So eine Leier ist halt im Winter anders als im Sommer, wegen unterschiedlicher Luftfeuchtiggkeit.
Ansonsten ist meine Erfahrung von Kursen her, daß Walters Leiern ausgesprochen zuverlässig und wartungsfreundlich sind.

Das Saitenwechselen vom besagten Instrument rührt vorallem auch da her das es sich meines Wissens nach um ein ziemlich altes Leihinstrument handelt.

Während meine kleinen Probleme rühren schätzungsweise primär von meiner Unerfahrenheit her Wink
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