Umbau einer Laute zur Drehleier
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Hallo allerseits,

ich lebe im Hunsrück und beschäftige mich sonst mit Flugmodellbau. Früher habe ich einmal in einer Rockband Keyboard und Gitarre gespielt. Aktuell interessieren mich alte Musik und der Klang von Naturtönen. In diesem Zusammenhang bin ich auf Mittelalter-Musik und dabei auch auf die Drehleier gestoßen. Da ich erst einmal nur damit herum probieren will, ist es mir viel zu teuer mir eine vernünftig spielbare Drehleier bauen zu lassen. Und gebraucht bei Ebay habe ich den Eindruck, dass ich dort wenig Qualität für viel Geld bekomme.

Durch eine Bekannte, die als Hobby Gitarren und Violinen baut, bin ich auf die Idee eines Eigenbaus gekommen. Und da gibt es eine alte Laute, die meine Mutter früher einmal gespielt hat. Sie ist aus dem Leim gegangen und nicht mehr spielbar. Aus ihr soll jetzt meine neue Drehleier entstehen.

Angedacht sind zwei Bordunsaiten, zwei Melodiesaiten und zwei Schnarrsaiten (dann passt der alte Kopf mit den Wirbeln).

Da gibt es jetzt natürlich ganz viele Fragen. Von der Größe des Resonanzkörpers wurden sich 40 cm als Mensur anbieten. Ist das zweckmäßig? Ist Sperrholz ein geeigneter Werkstoff für den Kasten der Tastenmechanik? Und da wäre noch einiges mehr.

Liebe Grüße
Nicole

Hier noch ein Foto mit dem Stand der Dinge:
   
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Umbau einer Laute zur Drehleier - von Nicole Doll - 22.08.2018, 17:25
RE: Umbau einer Laute zur Drehleier - von Pan - 22.08.2018, 18:40
RE: Umbau einer Laute zur Drehleier - von aXis - 22.08.2018, 22:57
RE: Umbau einer Laute zur Drehleier - von Ursa - 25.08.2018, 13:26

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