Drehleierkauf: welche Stimmung der Melodiesaiten?
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(27.12.2015, 17:10)petermax schrieb: Meine Frage zielte darauf ab, ob diese Ordnung beim Spiel in c´oder d´verlassen wird. Als Anfänger ist das Auffinden des richtigen Tons bei „geordneter Tastatur“schon eine Herausforderung, was wird es dann erst wenn diese sich mal oben mal unten finden.

Das selbe Problem haben moderne Klarinettisten und Spieler anderer Instrumente, welche nicht mehr zum ursprünglich üblicheren Grundton zurückgefunden aber die Notation aus "Traditionsgründen" nicht angepasst haben, grundsätzlich.
Wenn du auf einer Tastatur, welche auf G-Leersaite ausgelegt ist, also mit einer D-Saite etwas in D-Dur spielen willst, kannst du es in G-Dur auf der Tastatur lernen, dann passt das Ergebnis auch.
Um bei selbiger Tastatur und Saite etwas in E zu spielen müsstest du entsprechend auf A lernen, etc... dann gibt es auch keine all zu große Verwirrung bei der Zuordnung von Tasten zu Tönen.
Da ich leider nur (zwei oktavierte) G-Saiten auf meiner Leier habe, fehlt mir diese automatische Transposition manchmal, die ist öfters äußerst praktisch, je nach Auswahl der Instrumente, mit denen man zusammenspielt.

Anfänger sollten sich damit gar nicht befassen und die Quart-/Quintsaite erstmal aushängen.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus (1478-1535)
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RE: Drehleierkauf: welche Stimmung der Melodiesaiten? - von David-F - 27.12.2015, 21:22

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