Was für Watte benutzt ihr?
#51
(12.07.2015, 13:30)Marc schrieb: Hallo,

habe eine neue tolle Watte entdeckt. "Ägyptische gekämmte Baumwolle". Im Gegensatz zur normalen gekämmten Baumwolle ist diese noch langfasriger. Habe sie seit ein paar Tagen und bin bisher sehr angetan.
Man kann sie hier bestellen:
http://alysse-creations.info/coton-egyptien-peigne.html

LG

Marc

Danke - hab ich mal bestellt Smile
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#52
(09.12.2016, 17:25)darkstain schrieb:
(12.07.2015, 13:30)Marc schrieb: Hallo,

habe eine neue tolle Watte entdeckt. "Ägyptische gekämmte Baumwolle". Im Gegensatz zur normalen gekämmten Baumwolle ist diese noch langfasriger. Habe sie seit ein paar Tagen und bin bisher sehr angetan.
Man kann sie hier bestellen:
http://alysse-creations.info/coton-egyptien-peigne.html

LG

Marc

Danke - hab ich mal bestellt Smile
Hallo Marc,

Wie würdest du die Veränderung beschreiben, seit du die neue Watte benutzt?

Gruß 
Armin
[Bild: Startbild_gr.jpg]

Einzige Lautenleier aus der Werkstatt von Sebastian Hilsmann
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#53
(10.12.2016, 14:23)ArminSchwerdt schrieb:
(09.12.2016, 17:25)darkstain schrieb:
(12.07.2015, 13:30)Marc schrieb: Hallo,

habe eine neue tolle Watte entdeckt. "Ägyptische gekämmte Baumwolle". Im Gegensatz zur normalen gekämmten Baumwolle ist diese noch langfasriger. Habe sie seit ein paar Tagen und bin bisher sehr angetan.
Man kann sie hier bestellen:
http://alysse-creations.info/coton-egyptien-peigne.html

LG

Marc

Danke - hab ich mal bestellt Smile
Hallo Marc,

Wie würdest du die Veränderung beschreiben, seit du die neue Watte benutzt?

Gruß 
Armin

Hallo Marc,

welche Veränderungen hast Du denn mit der ägyptischen Watte festgestellt, vor allem in Bezug auf Haltbarkeit, Handhabung und Klang?

Gruß,
Jürgen
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#54
Die ägyptische Watte polarisiert.
Ich finde sie toll, da sich die Watte wie alleine um die Saite wickelt. Ich kenne aber auch einige die mit der Watte so gar nicht zurecht kommen und eher die kurzfasrige bevorzugen würden.
Klang ist sie mM jetzt nicht unbedingt anders als normale gekämmte Baumwolle.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#55
Ich benutze die Kosmetik Watte von Edeka, find ich recht gut und lässt sich auch gut verarbeiten. 

Und so als 'Notlösung' hab ich die Tampons von der eigenmarke vom Real, hat für mich auch ein relativ gutes Ergebnis und ich hab schon einige Tampons ausprobiert ;-)
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#56
Ich nehme seit langer Zeit Watte vom Rossmann aus 100% Viskose. Läuft einwandfrei.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus (1478-1535)
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#57
Hallo an Euch alle!

*heul* ich krieg die Watte nicht richtig drauf! Habe mir alle Tipps durchgelesen und versucht, das youtube-Video nachzuvollziehen. Die OB-Bestände sind jetzt etwas dezimiert und ich frage mich, wo der Trick ist. Die Melodie-Saite knarkst und schnarrt. Hat jemand noch eine gute Idee? Ich bekomme eigentlich die Watte nicht mal richtig zwischen Saite und Rad. Sie bleibt auch so ein bisschen am Rad kleben.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

PS: Bin wirklich Anfängerin.
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#58
(28.04.2019, 22:10)Eleonore von Aquitanien schrieb: Hallo an Euch alle!

*heul* ich krieg die Watte nicht richtig drauf! Habe mir alle Tipps durchgelesen und versucht, das youtube-Video nachzuvollziehen. Die OB-Bestände sind jetzt etwas dezimiert und ich frage mich, wo der Trick ist. Die Melodie-Saite knarkst und schnarrt. Hat jemand noch eine gute Idee? Ich bekomme eigentlich die Watte nicht mal richtig zwischen Saite und Rad. Sie bleibt auch so ein bisschen am Rad kleben.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

PS: Bin wirklich Anfängerin.

Hallo,

versuch doch mal eine andere Watte. OB hat relativ kurze Fasern und z. T. Knötchen. Daher ist die Tamponwatte meines Erachtens nur dritte Wahl...
In Punkto Watte können Drehleiern schon mal zickig sein. Was bei der einen Leier funktioniert geht bei der anderen gar nicht. Ich kann Dir daher nur empfehlen verschiedene Wattesorten auszuprobieren (sehr langfasrige Drehleierwatte wie sie z. B. in Frankreich verwendet wird (lässt sich manchmal nur schwer anbringen), Kosmetikwatte aus der Drogerie (hält nicht so lange), Seidenfasern (sehr haltbar, etwas härterer Klang als Watte, nicht immer einfach anzubringen), Autopolierwatte (die verwendet glaube ich Simons)...).

Das Knarzen muss nicht an der Watte liegen, sondern kann auch durch ein Zuviel an Kolophonium oder einen zu starkem oder zu schwachem Saitendruck auf das Rad verursacht werden.

Wichtig ist beim Wattieren, dass die Watte möglichst gleichmäßig um die Saite gewickelt wird. Also nicht auf der einen Seite dicker als auf der anderen (außer Du hast eine Leier bei der das notwendig ist, da die Saite irgendwie nicht optimal zu Rad liegt...). Schlecht ist auch wenn, an einigen Stellen die Saite noch durchschimmert. Dann kann es auch noch zu Knarzen führen, wenn nur ein Teil der Saite an der Stelle an der sie das Rad berührt wattiert ist, oder eben zuviel.... Was beim Wattieren helfen kann, ist die Watte sich entsprechend zurechtzuzupfen bevor Du sie um die Saite zwirbelst (also quasi ein Daumennagel großes Stück ("etwas verfilzte") Wattefasern. Dann hebst Du die Saite leicht von Rad und schiebst einen Teil des Wattestücks darunter. Saiten wieder auf das Rad legen, Rad langsam drehen und Watte dabei mit dem Finger (gut gewaschen, nicht fettig!) auf der anderen Seite der Saite wieder unter die Saite bugsieren. Dabei Rad langsam drehen uns Saite immer wieder zwirbeln (klingt fürchterlich, damit wird die Watte aber fest um die Saite gewickelt). Sie darf sich danach nicht beim Drehen des Rades irgendwie mitdrehen und sollte sich auch nicht einfach nach links und rechts verschieben lassen.

Wenn die Watte gar nicht an der Saite haftet, dann kannst Du etwas flüssiges Kolophonium auf die Saite pinseln [am Besten vorher Tuch zwischen Saite und Rad] (oder alternativ die Saite mit dem Kolophoniumblock an der Stelle einreiben an der Du wattieren willst). Aber vorsicht zuviel des Guten erschwert danach das Wattieren und ggf. Entfernen der Saite.

ich hoffe das hilft Dir etwas....

viele Grüße,
S. N.
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#59
Vielen Dank, ich glaube, der Tip mit dem Kolophonium war der entscheidende. Ich habe heute früh mit frischen Kräften die Watte auf die Saiten drauf- und das Zuviel an Kolophonium wegbekommen. Allerdings ist mir später eine Saite gerissen, da schau ich jetzt mal in die anderen Beiträge... Wahnsinnig aufregend, meine neue Liebe *grins* ... also, danke nochmal!
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#60
(29.04.2019, 17:36)Eleonore von Aquitanien schrieb: Vielen Dank, ich glaube, der Tip mit dem Kolophonium war der entscheidende. Ich habe heute früh mit frischen Kräften die Watte auf die Saiten drauf- und das Zuviel an Kolophonium wegbekommen. Allerdings ist mir später eine Saite gerissen, da schau ich jetzt mal in die anderen Beiträge... Wahnsinnig aufregend, meine neue Liebe *grins* ... also, danke nochmal!

Hallo Eleonore Smile

Ist die gerissene Saite zufällig eine umsponnene Saite? Bei denen musst Du nämlich mit dem "zwirbeln" sehr vorsichtig sein, bzw. es lieber ganz lassen.
Ja, es kann mitunter etwas frustrierend sein, Drehleier spielen zu lernen, aber Geduld und Durchhaltevermögen lohen sich Smile

Viele Grüße,

Ursa
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