Spielkurs Mühlhausen 18.-21. Feb. 2011
#1
Moin zusammen,

ein Kurshinweis in eigener Sache:

Spielkurs Mühlhausen, 18.-21. Februar 2011

In über 800 Jahre alten Mauern eines mittelalterliches Spitals im Zentrum Deutschlands mit international bekannten und erfahrenen Referenten
Neues lernen / Tanzen / Entspannen und Abschalten / Spaß haben / Musizieren? Alte und Traditionelle Musik unter einem Kursdach vereint sehen?

Es gibt im Zentrum Deutschlands ein neues Kurswochenende für traditionelle und historische Instrumente und Gesang!

Halbgeschlossene Dudelsäcke für Anfänger und Fortgeschrittene (Franziska Pott und Christoph Pelgen), Hümmelchen (Markus Gäbel), Drehleier (Thom Kühn), Ensemble: Barock und Beats (Matthias Loibner), Mittelalterlicher Gesang (Elisabeth Pawelke) und Rohrblattbau (Matthias Branschke)

Am 20.02.2011 gibt es um 20 Uhr ein öffentliches Abschlusskonzert.

Der Drehleierkurs von Thom richtet sich an alle Neueinsteiger und leicht Fortgeschrittenen, die die ersten Schritte auf der Leier schon hinter sich haben. Außerdem gibt es einen instrumentenoffenen Ensemblekurs von Matthias Loibner (!) namens Barock&Beats mit genau dem Inhalt Wink

Mehr Informationen und Kontakt unter http://www.spielkurs-muehlhausen.de / info@spielkurs-muehlhausen.de

Vielleicht sieht man sich ja, würde mich freuen!

Viele Grüße aus Hamburg,

Alex
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#2
So... ich bin mal da angemeldet. Aber für den Rohrblattbaukurs Wink
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#3
...selbiger ist inzwischen auch voll, ich führe aber eine Nachrückerliste.

Ansonsten als Info für alle, die aufs Budget achten müssen:
In der günstigen Übernachtungskategorie gibt's nur noch vier freie Plätze.

Bei Interesse am Kurs Drehleier für Anfänger und leicht Fortgeschrittene bei Thom Kühn sollte man sich bei Interesse schnell anmelden, um Restplätze zu ergattern. Vielleicht auch für den ein oder anderen eine Chance, eine Leihleier von Walter Simons (der übrigens auch auf dem Kurswochenende anwesend sein, supporten und ausstellen wird) auf Herz und Nieren zu testen. Bei Barock&Beats mit Matthias Loibner (!) warten ebenfalls noch ein paar Plätze auf Teilnehmer...

Abendliche Grüße,

Alex
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#4
Ich werde auch da sein. Kommt noch jemand aus diesem Forum?
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#5
im welchen kurs bist du?
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#6
Ich hab mich für den Kurs von Christoph Pelgen angemeldet. Rohrblattbau mach ich schon im Oktober in Brensbach bei Olle Geris.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#7
Ich würde gerne mal kommen, schon allein um Walter Simons und seine Instrumente kennen zu lernen. Ich weiß aber nicht ob der Drehleierkurs was für mich wäre.
Schnarrtechnisch arbeite ich grad am Sechserschlag (sitzt fast).
Da ich nun noch nie einen Kurs besucht habe, kann ich schlecht einschätzen was unter leicht Fortgeschritten zu verstehen ist. Andererseits denke ich das sich der Austausch mit anderen Spieler/rinnen immer lohnt.
Habt ihr einen Tip?
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#8
@Leiergeier: Wenn du am Sechserschlag arbeitest, bist du nichts mehr für den Anfänger/leicht-Fortgeschrittenen-Kurs von Thom, da ist spätestens beim Erlernen des Viererschlags Schluss, wenn wir von Schnarrtechniken sprechen. Wenn es dich aber interessiert, Barock- und Folkmusik anzuschauen, zu vergleichen, von den jeweiligen Stilen zu lernen und Barockstücke durch spannendes, tanzbares Arrangement ins "Jetzt" zu holen, wäre sicher der Ensemblekurs bei Matthias Loibner etwas für dich, an dem auch schon andere fortgeschrittene Drehleierspieler teilnehmen.

Ansonsten stellt Walter seine Instrumente auch regelmäßig auf der Sommerbordunale aus, wo noch, erfragst du am besten bei ihm persönlich: Tel: 02151 / 736940 / simons-drehleier@t-online.de

Viele Grüße und vielleicht bis in Mühlhausen,

Alex
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#9
@Firunew: Welche Voraussetzungen in Praxis und Musiktheorie sind den Für den Kurs von M. Loibner nötig?
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#10
@Leiergeier:

Puh, das ist eine schwierige Frage. Ich schildere im folgenden mal, wie ich die Sache sehe: Matthias spricht in der Kursausschreibung von sicherem Umgang mit dem eigenen Instrument. Du als Drehleierspieler solltest über eine weitgehende Unabhängigkeit der Hände verfügen, rhythmisch sicher schnarren können, mit Noten einigermaßen umgehen können (wobei die auch vor Kursbeginn zugeschickt werden, um sich vorzubereiten - das kann helfen, wenn man die Chance nutzt...) oder sehr gute Fähigkeiten zum Erlernen nach Gehör mitbringen. Dein Instrument solltest du auf jeden Fall selbst nach deinen Wünschen einrichten können.

Wenn du klar zwischen verschiedenen Verzierungstechniken im Melodiespiel unterscheidest, etwa zwischen verschiedenen Trillern, Umspielungen usw. und dadurch vielleicht sogar schon Ahnung von barocken, französischen Verzierungstechniken zur Ausgestaltung von Stücken hast, ist das sicher vorteilhaft, aber für den Kurs nicht nötig - um diese Techniken geht es da ja unter anderem, und um ihre "Gegenstücke" in der Folkmusik im Kleinen (innerhalb der jeweiligen Möglichkeiten des eigenen Instruments) und im Großen (durch Arrangement). Der Kurs soll also explizit Gelegenheit für Folkmusiker, sich im Bereich der alten Musik Anregungen zu holen, als auch umgekehrt für Musiker aus der alten Musik, im Folk zu "klauen", bieten.

Musiktheoretische Kenntnisse sind als solche nicht explizit gefordert, aber natürlich wie immer hilfreich. Wenn der Teilnehmer Spaß am Arrangieren für's Ensemble und am kreativen Auseinandersetzen mit Stücken aus Barock und Folk hat, ist das sicher auch von Vorteil für den Spaßfaktor beim Kurs.

Im Zweifelsfall: Einfach via http://matthias.loibner.net/ Matthias kontaktieren und nachfragen, ob der Kurs für dich geeignet ist.

Viele Grüße,

Alex
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