Aktualisiert: Leiern bei Ebay und Co
#21
Das scheint ein Nachbau der Leier aus der Instrumentensammlung von Michael Praetorius zu sein. Helmut Gotschy hat das Modell früher auch mal gebaut. Mein Lehrer hat so eine.
Kann von euch jemand was mit dem Hersteller anfangen? Leider sieht man keine Details (Fähnchen u.s.w.)
Was Leute so alles unter Mittelalter verstehen, da wundert mich schon lange nichts mehr. Das fängt bei den Kelten an und hört bei Napoleon aufWink
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#22
moin.
ich hab gerade nochmal im praretorius nachgesehn. ich glaube nicht, dass die das ist. die sieht mir eher wie ein direkter vorgänger des louvet-modells aus. der unterschied besteht in der nicht vorhandenen f-taste.
die preatorius ist hintenrum schlanker und hat keinen kopf der spricht meines erachtens für barock um <1750, glaub ich.
wie auch immer, mittelalter isses nich.
Ron
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#23
Wisst ihr, wie das bei E-Bay abläuft mit dem Verkaufen?

Wenn ich meine Drehleier jetzt mit einem Startpreis von 1.000 € reinstelle, und keiner kauft sie, muss ich dann an E-Bay was zahlen? Wenn ja, ist das viel?

lg

Edit: Hat sich schon ergeben, habs schon nachgeschaut
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#24
Zitat:Wenn Sie einen Artikel mit einem Startpreis von mehr als 1 Euro bei eBay anbieten, wird eine nicht erstattungsfähige Angebotsgebühr* erhoben. Wenn Sie Ihren Artikel erfolgreich über eBay verkaufen, stellen wir Ihnen zusätzlich eine Verkaufsprovision* in Rechnung. Die Provision richtet sich nach der Höhe des Verkaufspreises laut Angebotsende. Endet Ihr Angebot ohne Gebot oder ohne "Sofort-Kauf", fällt keine Verkaufsprovision an.

Quelle: http://pages.ebay.de/help/sell/fees.html

Ich würde es erstmal über einschläge Foren und Webseiten probieren.

Z.B. der Markt bei http://www.spielleut.de/

Oder bei die Börse bei Stephans Sackpfeifenclub.

a) schaut dort eher die Zielgruppe rein
b) sparst du dir ebay Gebühren.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#25
Danke für deine Infos!

Bei Spielleut.de und beim Sackpfeifenclub hab ich sie schon drinnen.

Mal sehen, ob sich da jemand rührt, dann kann ich sie immer noch bei E-Bay reinstellen.
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#26
(23.09.2010, 13:13)Supervroun schrieb: Mal sehen, ob sich da jemand rührt, dann kann ich sie immer noch bei E-Bay reinstellen.

Das kann durchaus zwei oder drei Monate dauern.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#27
Hallo, bin ein zemlicher Neuling und auf der Suche nach einer eigenen Leier (ja, das haben schon einige vor mir geschrieben...).
Was haltet ihr von dieser Lantelme-Leier? Ohne den Bauer zu kennen, kann man darüber sicher nicht soviel sagen, was?

Grüße, H
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#28
Das ist vernünftig ohne ein Ausprobieren des Instruments vor Ort wohl nicht endgültig zu beurteilen. Totalschrott ist es aber vielleicht nicht, bei einer fast 30-jährigen Drehleier kann aber einiges (im Sinne von mehrere hundert Euro Wartungsbedarf) aufgelaufen sein.

Am besten ist, wenn du dir im Rahmen von Kursen oder durch Besuche von Drehleierbauern einen Überblick über deren Instrumente verschaffst, bzw. dich von (d)einem - ohnehin wohl nötigen - Lehrer beraten lässt. Gerade als Anfänger ist ein funktionsfähiges Instrument besonders wichtig (klingt paradox, aber wenn man nicht unterscheiden kann, welche Fehler am Instrument liegen und welche an einem selbst, hat man ein Problem...)

Viele Grüße,

Alex
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#29
Ist erstmal ein guter Tipp, ohne Lehrer ist der Weg sicher nicht einfach. Im Raum Berlin sind aber die Drehleierlehrer recht dünn gesät.
Typische, qualitativ ausreichende Einsteiger-Instrumente sind doch aber schon die Leiern von H. Seibert (z.B. Pilgerleier) oder die Phoenix von H. Gotschy, zumindest wenn man diesem Forum glauben darf. Oder nicht?
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#30
Also die Phoenix würde ich ja nun nicht als Einsteigermodell sehen. Das ist schon ein gutes Instrument. Du mußt auch genau wissen, was du mit deiner Leier vorhast. Willst du Mittelalterstücke möglichst autentisch wiedergeben, kannst du mit der preisgünstigen Kastenleier von Riedel schon viel anfangen.
Wenn du aber flexibel bis zu virtuosen Jazz - Sachen alles spielen willst, muss es schon ein Instrument sein mit Weichselbaumer Qualitäten.
Dazwischen gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Eine wichtige Frage scheint mir auch: Kann und will ich selber am Instrument basteln? Auch das ist eine Herausforderung und so kann man eigene Ideeen verwirklichen.
Ich glaube wir schlittern hier aber langsam in das Thema Kaufberatung.
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