Höhenverstellbarer Steg
#1
Zitat:...habe aber noch die Frage, ob Deine Leier mit einem höhenverstellbaren Steg ausgestattet ist und wie Du damit zurechtkommst.
Diese Frage geht auch an die anderen Forumsmitglieder, die eine Leier mit höhenverstellbarem Steg besitzen, weil das Thema, glaub' ich jedenfalls, bisher hier im Forum noch nicht diskutiert wurde. Vielleicht ist das hier auch das falsche Thread und Marc macht hierfür ein neues auf.

Auf Wunsch von Armin gibt es nun einen Thread zum Höhenverstellbaren Steg Big Grin

Soweit ich weiß gibt es durch einen solchen minimale Klangeinbusen, aber die Wartungsvorteile sollen angeblich enorm sein.

Bitte diesen Thread sinnvoll befüllen Angel
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#2
Hallo Marc,

danke für Deine schnelle Reaktion mit dem Thread und

schöne Grüße nach Karlsruhe

Armin
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#3
Klangeinbußen? In wiefern?
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#4
Meine Leier hat einen Solchen Steg. Laut Walter wird der hauptsächlich am Anfang, sprich wenn die Leier neu ist, gebraucht. (Weil da das Holz noch am meisten arbeitet)
Ich denke aber dass das eine gute Sache ist, weil man dann nicht immer mit Papier o.ä. am Steg rumbasteln muss.
Klangeinbussen habe ich nicht festgestellt.
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#5
Laut Marco ist der Steg extrem wichtig für den Klang. Er leitet wie bei der Geige den Klang von den Saiten zu dem Korpus.
Ein höhenverstellbarer Steg bedeutet das der Weiterleitung da auf Widerstand stößt, da da etwas "dazwischen" kommt (nämlich die Mechanik um die Höhe zu verstellen).
Marco meinte mal, jeder Geigenbauer würde die Hände über Kopf zusammen schlagen wenn er sowas sehen würde. Wink

Ich habe mal Sebastian gefragt wie er dazu steht. Er meinte in etwa das es für geübte Ohren tatsächliche leichte Klangunterschiede geben würde, aber die Wartungsvorteile sollen dafür ziemlich groß sein.
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#6
Ich denke mal dass der Spieler häufiger den Klang versaut als der Steg Wink
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#7
(28.07.2010, 09:50)AalBär schrieb: Ich denke mal dass der Spieler häufiger den Klang versaut als der Steg Wink

das auf jeden Fall, aber Kleinvieh macht auch Mist Wink

Ich habe mal eine von Sebastian mit verstellbaren Steg gehört. Hat sich ein meinen Ohren absolut genial angehört. Aber ich habe auch nicht so ein Super Gehör Big Grin
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#8
(28.07.2010, 09:33)Marc schrieb: Ein höhenverstellbarer Steg bedeutet das der Weiterleitung da auf Widerstand stößt, da da etwas "dazwischen" kommt (nämlich die Mechanik um die Höhe zu verstellen).

So ne Begründung ist aber halt Humbug, die Verbindung ist starr und leitet die Schwingungen genauso weiter wie das Holz auch... Da ist ja nirgendwo ne Gummilagerung o.ä. dazwischen.
Klangunterschiede wirds in feinen Bereichen aber dennoch geben, was aber generell damit zusammenhängt, dass sich je nach Stegform eben was ändert... Ein zeimlich massiver, schwerer Steg wird sich andres vergalten wie ein feinerer mit Durchbrüchen etc....


MfG Björn
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#9
Ich hab an meiner Leier einen höhenverstellbaren Steg und bin damit sehr zufrieden. Kein Gefrimmel mit Papierchen und so.
Und der Klang ist auch toll.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#10
Frage an die "Höhenversteller": Passt das dann tatsächlich für alle Saiten, die über den Steg laufen? Mit eventuell unterschiedlicher Kerbtiefe, Saitenstärke oder Wattierung? Und wenn ich später mal eine Saite anderer Stärke aufziehe? Ist die Höhenverstellung asymmetrisch möglich?

Danke schonmal

Marius
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