ungewollte Flageolet-Töne
#31
Nene, besser nicht am Sattel mit dem Messer rumfummeln, da hat Marc schon recht.
Bei der Bordunsaite ist das was leichter. Und es war bei mir auch wirklich auffallend. Das hat mir der Bauer sogar damals gesagt. Hab ihn ja auch deswegen gefragt. Sollte jetzt nicht so klingen, als hätte ich das in Eigenregie gemacht. Sorry.

Vielleicht liegt es aber auch gerade an den vier Lagen Papier? Würd ich mal mit rumexperimentieren.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#32
(13.08.2010, 09:52)Elisa schrieb: Nene, besser nicht am Sattel mit dem Messer rumfummeln, da hat Marc schon recht.
Bei der Bordunsaite ist das was leichter. Und es war bei mir auch wirklich auffallend. Das hat mir der Bauer sogar damals gesagt. Hab ihn ja auch deswegen gefragt. Sollte jetzt nicht so klingen, als hätte ich das in Eigenregie gemacht. Sorry.

Vielleicht liegt es aber auch gerade an den vier Lagen Papier? Würd ich mal mit rumexperimentieren.

Die vier Lagen Papier sind bei der hohen Melodiesaite, da hier der Saitendruck so hoch war, dass anstatt einem Ton nur ein kratzen rauskommt.
Bei der tiefen ist gar nix drin, aber vielleicht ist ja hier der Saitendruck zu gering? Weil Flageolet-Töne entstehen doch eigentlich nur, wenn man die Saite ganz leicht anstreicht oder?
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#33
Uch dann, wenn sich ein neuer Schwingungsknoten bildet.
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#34
(13.08.2010, 10:06)Elisa schrieb: Uch dann, wenn sich ein neuer Schwingungsknoten bildet.

Und wie find ich den Schwingungsknoten?


Sorry, dass ich hier so viel Frage, aber nachdem ich ja doch noch nicht so lange spiele und keinen in direkter Nähe habe, den ich fragen kann, ist es für mich sehr schwer mit dieser wartungsintensiven Leier zu arbeiten.
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#35
Wenn du kurbelst siehst du ja die Saite schwingen.
Schwingt sie dann vom Sattel bis zum Saitenhalter gleichmäßig, oder steht ein Teil der Saite still und sie schwingt erst ab einem bestimmten Punkt?

Bei mir war das bei dem Bordun so, dass die Saite an den Punkten wo sie abgeklemmt gehörte, wegen der ausgenudelten Ablage nicht richtig abgeklemmt war, wenn ich also schneller gedreht habe oder geschnarrt habe, hat sich die Saite sozusagen einfach "von selber" einen neuen Abklemmpunkt gesucht, das ist dann ein Schwingungsknoten. Dadurch hat die Saite ständig die Tonhöhe variiert.

Heute macht sie das nur noch, wenns am nächsten Tag regnet, hab also eine praktische Wettervorhersage Big Grin
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#36
(09.08.2010, 16:50)Supervroun schrieb: So, gleich mal mein erstes Problem.

Ich habe auf meine Drehleier eine tiefe G-Saite als Melodiesaite aufgezogen und es haut alles super hin, bis auf die Tatsache, dass vor allem wenn ich schneller drehe, sehr oft ein Flageolet-Ton entsteht, sprich die Saite klingt auf einmal eine Oktave höher. Ich muss also oft ziemlich aufpassen, dass ich nicht zu schnell drehe, sonst entsteht dieser Ton.

Kann das sein, dass ich zu wenig Saitendruck drauf habe? Das würde für mich logisch klingen.
Oder liegt es doch am Watte-Kolophonium-Zusammenspiel?

Ich hatte das schon mal bei meiner alten hohen Saite, das ist aber irgendwann von selber wieder weggegangen.

lg

Das "Problem" habe ich auf meiner Reichmann Lautenleier und auch auf meiner Walter Simons Leier erlebt. Ebenfalls auf dem G Bordun, sonst nie.
Mit einem Fingertip auf die Saite kann ich das absichtlich erzeugen. Schwingt die Seite erst einmal in allen Oberwellen, ist sie nur schwer wieder zu beruhigen. Es macht ihr wohl Spass.

Für Harmoniesüchtige nicht zu empfehlen. Klingt aber doch irgendwie "besonders". Nutze ich gelegentlich als Effekt, zum Wecken des Auditoriums! Bzw. als künstlerische Freiheit.
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