Drehleier mit Dudelsack
#1
Hi,

Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Posting, wo es um das Zusammenspiel mit Drehleier und Dudelsack ging (Stimmung/Transponieren, etc.).

Angehängt ein MP3 (eigene Aufnahme) wie das in unserem Fall klingt. Die bekannte Meldodie "Bärentanz" als "Kanon" übereinandergelegt.
Ich trau mich jetzt einfach mal das reinzustellen.Blush Ist mir klar, dass das nicht perfekt ist aber vielleicht interessiert es euch ja.

Aufnahme-Qualität ist nicht berauschend und viele Fehler beim Spielen (Drehleier) und Schnarre, aber man bekommt einen Eindruck wie die beiden Instrumente zusammen klingen. Ich finde eigentlich, dass das ganz gut miteinander harmoniert, aber vielleicht seht ihr das ja anders.

Aufnahme direkt aus einem kleinen Mischpult mit Mikrofon-Abnahme. Mischpult hat Mikrofon-Vorverstärker. Aupegeln über Mischpult auch nötig, um den Lautstärke-Unterschied auszugleichen.

An der Drehleier habe ich einen ungewollten "'Vibrato". Hängt damit zusammen, dass das Rad der Leier eine (leichte) Unwucht hat und die große Bordun (auf A-gestimmt) einen entsprechenden Impuls bekommt. Muß mal sehen, wie ich das Thema in den Griff bekomme. Unterlegen der Saiten (Papier) hat den Effekt vermindert aber nicht verhindert. Mittelfristig könne auch sein, dass die Unwucht stärker wird (durch den Abrieb am Rad). Mal sehen. Eigentlich würde ich die große Bordun gerne mitschwingen lassen.

Wie könnte man das Stück noch weiter aufhübschen? Was würdet ihr mit der Schnarre machen? Was haltet ihr davon?

Lg
Sorry - jetzt mit Anlage Rolleyes


Angehängte Dateien
.mp3   HurdyGurdy2.mp3 (Größe: 906,25 KB / Downloads: 49)
Antworten
#2
Heart Hej Eric!
Schön dass Du Dich getraut hast, mir fehlt ein Austausch dieser Art.
Es macht auch eine Menge Mühe eine Aufnahme zusammenzustellen und hier hinein zu bugsieren. Ich habe das noch nicht fertiggebracht. Meine technischen Möglichkeiten reduzieren sich auf ein mp3 Aufnahmegerät.

Nun zu Deiner Aufnahme:
Du fandest selbst schon kritische Bemerkungen zur Schnarre; mein Eindruck ist, dass sie sich zu sehr in den Vordergrund drängt.

Kürzere, akzentuiertere und rhytmusunterstützende Schläge in der Melodie fände ich günstiger. Langgezogene Schnarrklänge nur bei langen Noten oder am Ende einer Phrase einsetzen.
Hin und wieder kann die Schnarre auch ´mal die "Klappe halten" um dem geneigten Zuhörer die Melodie vorzustellen, wenn er diese erst verstanden hat, kann man dann auch ordentlich Rhytmus hinzufügen bis es "kracht".
Wie würdest Du einen Wechsel der Stimmen vom einen zum anderen Instrument finden?
Soweit ich das hören konnte, spielen beide Instrumente gleichzeitig die Melodie, wenn dagegen die Melodie vom einen zum anderen Instrument wechseln würde, könnte man die leider annähernd gleich klingenden Instrumente besser differenzieren und es käme mehr Abwechselung in den Vortrag. Das jeweils "pausierende" Instrument könnte dann den Bordun oder die Schnarre erklingen lassen.

Viel Erfolg beim Üben
Musik wird oft nicht schön empfunden,
weil sie mit Geräusch verbunden. (W.Busch)
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