Und nochmal ein Stimmproblem
#1
Hallo,
also mein Stimmproblem gestaltet sich folgendermaßen:

Ich habe den Sattel der Melodieseite korrekt eingestellt, aber die restlichen Fähnchen wollen nicht so wie ich gerne möchte..
Soll im Klartext heißen, die Stimmfähnchen, die unterhalb des okatvierten g´s liegen muss ich in richtung des oktavierten g´s drehen, damit sie passen (das ist schon okay, da die drehwinkel hierzu ausreichen), und die Fähnchen, die für die Töne oberhalb des oktavierten g´s verantwortlich zeichnen, muss ich ebenfalls zu selbigen drehen.. allerdings so weit, dass sie sich gegenseitig blockieren würden, wenn ichs genau stimme..
bildlich sähe es ungefähr wie folgt aus:
Saite _______________________
Wirbel Sattel ///////////|\\\\\\\\\\\ Rad
Tastatur
Natürlich stellt das nicht die genaue Position dar, aber für die Anschaulichkeit reichts..

Kann mir da irgendjemand helfen?

Vielen Dank

PS. bei der zweiten Melodiesaite besteht dieses Problem nicht, obwohl die Saiten gleich sind, und auch gleich gestimmt sind..
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#2
Hast du möglicherweise mit untergelegten Papierstücken am Steg oder am Sattel deine Mensur etwas verkürzt? Soll heißen, dass die Zettel nicht überstehen dürfen, gut beschrieben auch in "Feinabstimmung und Wartung". Was anderes fällt mir auch nicht ein. Du könntest, das wäre aber nicht optimal, die Fähnchen im oberen Bereich etwas Richtung Saite versetzen, damit die Töne höher sind. Und ich wünsch dir viel Spaß dabei, wenn du Holzfähnchen hast...

Gruß
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#3
Danke für die schnelle Antwort.. ^^
Nee, die Mensur ist nicht verkürzt.. Wie meinst Du das mit dem "in Richtung Saite versetzen"? Dichter an die Saite ran? Dann berührten sie ja diese Saite eher als die andere.. Oder meinst Du eher etwas "querverschieben"?
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#4
hatte so was ähnliches auch mal.
gerade im oberen register habe ich gedreht wie ein idiot...
letzten endes war schuld eine falsche wattierung (zu sacht) und zwei zu sanfte hände, wie mir der kurt reichmann sagte...
als er nämlich spielte, klang das alles wieder gut.

spann mal deine watte richtig fest und drücke beim spielen ordentlich drauf, mal gucken, was dann passiert.
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#5
leider auch schon gemacht.. ohne erfolg..
hab mich insgeheim auch schon damit abgefunden, dass ich, wenn ich melodien spiele, die in die oberen töne gehen, einfach die nich tfunktionierende Saite abschalte.. dann geht halt nur eine.. in den untern Tönen läufts ja..
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#6
(18.11.2010, 00:17)Wolf der Medicus schrieb: hab mich insgeheim auch schon damit abgefunden, dass ich, wenn ich melodien spiele, die in die oberen töne gehen, einfach die nich tfunktionierende Saite abschalte.. dann geht halt nur eine.. in den untern Tönen läufts ja..

Diese Einstellung ist für die Drehleier zwar manchmal nachzuvollziehen, allerdings sollte man nicht kapitulieren, sondern sich so lange in das verdammt Problem verbeißen, bis es gelöst ist.
Ich meinte schon, das Fähnchen Richtung Saite verschieben, aber habe tatsächlich nicht bedacht, dass sie sie dann vor denen der anderen Melodiesaite berühren. Wenn du es trotzdem machst und die der anderen Melodiesaite in gleichen Maße versetzt, vielleicht gehts dann? (Nur eine Option für Metallfähnchen)
Wahrscheinlich hat Familienvater dein Problem schon gelöst, zumindest hoffe ich das.
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#7
moin.

Wirbel Sattel ///////////|\\\\\\\\\\\ Rad Steg

wenn es tatsächlich so aussieht in deinem tangentenkasten, dann muss der sattel links weiter nach links und der steg rechts weiter nach rechts. und zwar so, dass du die mensur verlängerst, aber das verhältnis beibehalten wird und das g die mitte, also oktave ist.

grüsse
ron

EDIT: IRRUNG! wenns so aussieht muss der linke nach rechts und der rechte nach links. ich hatte die drehrichtung, also die lage der saite nicht beachtet.
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#8
Vielen Dank, das mit der Mensurverlängerung hab ich hinbekommen, allerdings nicht, indem ich den Steg verschoben hab, sondern ich hab die Wattewicklung nochmal etwas verändert.. nu passt es weitestgehend, die Watt muss sich nur noch vernüftig "eindrehen".. kreischt noch etwas.. geht aber erfahrungsgemäß nach ein bisserl spielen von allein weg..
Vielen Dank euch allen..
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#9
(21.11.2010, 19:43)Wolf der Medicus schrieb: --- das mit der Mensurverlängerung hab ich hinbekommen, allerdings nicht, indem ich den Steg verschoben hab, sondern ich hab die Wattewicklung nochmal etwas verändert..

hmm. ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass du mit hilfe der wattierung ne veränderung an der mensur vorgenommen hast (siehe definition von mensur). aber wie der proktologe sagt: entscheidend ist, was hinten rauskommt! und wenn du den eindruck hast, dass das neuwattieren geholfen hat, dann ist ja alles in ordnung.
keep on crankin´!
Ron
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#10
Ich hab auch so ein ähnliches Problem.
Als ich meine Drehleier heuer neu bekommen habe, standen die Fähnchen ja (wie habt ihr so schön gesagt Big Grin ) wie Zinnsoldaten.

Dann hab ich mich mal dran gemacht und mit Stimmgerät und Schraubenzieher die einzelnen Töne der tiefen und der hohen Melodiesaite gestimmt.
Bei mir ist es aber auch bei beiden Saiten so, dass ich die oberen Töne nicht 100%ig stimmen kann, weil sich die Fähnchen sonst berühren.

Außerdem hab ich jetzt auch das Gefühl, als ob sich die Fähnchen seit dem ersten Feinstimmen viel leicht verstimmen als vorher. Hab ich die Schrauben nur nicht fest genug angezogen?

Und hilft es wirklich, die Mensur zu verschieben? Ich hab die vorigen Antworten schon durchgelesen, aber so ///////////|\\\\\\\\\\\ siehts bei mir glaub ich nicht aus, eher durcheinander.... Muss daheim nochmal nachschaun...

Liebe Grüße,
Vroni
Meinten Sie "Drehleiter"?
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