Drehleier von Mandler
#11
Das hab ich mich auch gefragt Wink
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#12
Falsch angeschraubt oder geklebt. Huh

Die Falschherumkurbelgewindestangenachstechnik bei der großen Drehleier (Organistrum) gesehen?

Gruß Hurdy
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#13
(06.12.2010, 20:08)mr.hurdy schrieb: Falsch angeschraubt oder geklebt. Huh

Die Falschherumkurbelgewindestangenachstechnik bei der großen Drehleier (Organistrum) gesehen?

Gruß Hurdy

...die WAS? ^^
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#14
Na "die Falschherumkurbelgewindestangenachstechnik" schönes Wort woll Big Grin

Gruß Hurdy
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#15
Grüßt euch !
Diese nach innen instalierte Kubel ist eine Zusätzliche.
Ich nehme an, daß die eigendlich für 2 Leute konstruiert ist (einer kurbelt, der andere bedient die Tasten).
Zur Not kann man so wohl auch alleine drauf spielen.
Es ist also noch die eigendliche Kurbel am Ende des Korpus vorhanden (sieht man auf dem Foto nicht so gut).
Danke für die ganzen Tips, leider verstehe ich kein English !!
Gruß, Ralph

P.s. Hr. Mandler war wohl eigendlich ein Drehleierspieler, der sich seine Instrumente selber gebaut hatte. Er ist verstorben.
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#16
Hallo Ralph,
versteh mich bitte nicht falsch, die Instrumente sind halt etwas ungewöhnlich, was nicht heißen soll, dass sie schlecht sind.
Wie gesagt, lass sie mal von einem Profi begutachten und meld dich dannn mal was es mit den Instrumenten gegeben hat, es interessiert einen ja schon was aus den Instrumenten geworden ist.

Gruß Mr.Hurdy
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#17
Hallo liebe Kurbelgemeinde,

ich habe die Drehleiern von Ralph erhalten bzw. er hat diese vorbei gebracht und ich habe die wieder fertig gemacht.
Jedes Instrument hat mit hoher Sicherheit noch nie einen gescheiten Ton abgegeben und ein Neubau wäre besser gewesen. Naja die mittlere Drehleier habe ich so gelassen wie sie ist, da Zeit rein zu stecken lohnt sich einfach nicht. Die große Leier, also das Organistrum habe mich mit einer Melodie- u. einer Bordunsaite ausgestattet, dazu habe ich Darmsaiten verwendet, die nach historischen Vorbildern gefertigt wurden. Das Instrument besitzt jetz ausserdem einen Kapo und professionelle Stimmwirbel. Ansonsten kann man da Klanglich nicht soooo viel zu erwarten. Ein Instrument dass aus Schaltafeln für Sichtbeton gebaut ist, ich denke da weiß schon jeder was gemeint ist. Die kleine Drehleier habe ich feritg gemacht, da diese zumin. aus Holz gebaut ist und einen Optischen Wert hat. Damit das Instrument überhaupt bespielbar wurde, musste ich folgende Punkte machen.

Komlettausschlachtung:
-Achse rausschneiden
-Rad demontieren
-Tangentenkasten runter
-Stimmwirbel raus
-Stege demontieren
-Lager ausbauen und und und ...

Neuaufbau:
-Alles neu ausser Korpus und Melodiesteg.

Ich habe wie von Ralph gewünscht alles auf Funktionalität ausgelegt, d.h. z.B. Tangentenkasten aus MDF, damit da später nicht viel arbeitet, da die Instrumente später auf Märkten gespielt werden und wie dass so mit solchen Temperaturunterschieden ist bei Drehleiern wisst ihr ja.

Ich könnte nocht 10 solcher Seiten über diese Instrumente von Ralph schreiben, aber dazu hab ich jetzt keine Lust.
Ich wollte euch nur als Abschluss dieses Themas sagen was aus den Kindersärgen geworden ist.

Gruß

Mr.Hurdy
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#18
Wir wollen aktualisierte Fotos sehen Big Grin
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#19
Hier das Organistrum weitere Bilder folgen:

[Bild: oevyji2txz5c.jpg]

[Bild: bf7zd5jcqemz.jpg]

[Bild: a1v7lsps1w79.jpg]

An der Optik habe ich bis auf den Deckel nix verändert, der alte war wie bei den anderen Leiern aufgeschraubt und die Fähnchen waren angeklebt. Das Instrument ist jetzt in G gestimmt, die Bordunensaite ist dank des Kopodasters recht variabel.
Das Rad habe ich bestimmt zwei Stunden abgerichtet, es war nicht nur nicht rund, es war auch mit einer Art Wachs bestrichen, da wäre nie Harz dran hängen geblieben, bei der kleinen Drehleier war es ebenso.
Das Organistrum hat neben der zusätzlichen Kurbel, nun noch eine, die aus einer Stahlstange gebogen ist. Ich habe dieses aus den historischen Quellen so übernommen, auch wenn das ganze Instrument optisch wenig historisch ist, aber der Klang den man ihm nun entlocken kann schon.

Gruß Hurdy
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#20
Hi,
ich habe gerade an euch gedacht uns mir viel ein, dass da noch ein paar Bilder der kleinen Drehleier fehlen:


[Bild: o2zxtb9sv3vn.jpg]

und

[Bild: m7p36qc8mv4.jpg]

Das Instrument besitzt jetzt 2 Melodiesaiten in oktaviert G, eine Bordunsaite in A und einen Schnarr in D und eine gescheite Kurbel.
Das ursprüngliche Instrument war In D gestimmt, da eh der Tangentenkasten neu musste, habe ich mich mit Ralph abgesprochen auch diese Leier in G zu stimmen, selbiges habe ich auch beim Organistrum getan. Das Instrument hatte vorher keinen Schnarrsteg und ganz kurze Bordunsaiten, alles zu ändern und dem Instrument überhaupt eine Spielfähigkeit zu geben war sehr zeitraubend.

Gruß Hurdy
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