Wie wetterfest sind eure Leiern?
#1
Mich würde mal interessieren, was ihr so für Wetterprobleme mit eurer Leier habt.

Also meine Leier, die ich noch habe, aber ja bald hergebe, die ist schon ziemlich wetterfühlig!
Im Sommer waren wir in Burghausen, da war es wirklich brütend heiß, da ist ihr, bevor ich sie ausgepackt habe, eine Saite gerissen. Und spielen konnte ich gar nicht mehr, da kam kein einziger Ton raus!

Jetzt im Winter, wenn es sehr kalt ist, geht sie auch nicht so gut. Hatten letztens einen Auftritt in der Kirche, das war teilweise schon grenzwertig. Und natürlich vor jedem Lied neu stimmen...
Am Samstag sollen wir draussen spielen Sad Ich überlege schon, ob ich die Leier nicht gleich daheim lasse...

lg
Vroni
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#2
Ich hab eine Allegro II (von W. Weichselbaumer), da halten sich solche Sachen in Grenzen ...
Ich schau natürlich immer drauf, das sie länger weder zu großer Hitze (z.b. im Auto im Sommer), noch zu großer Kälte ausgesetzt ist (z.b. im Winter im Auto)
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#3
"wetterfest" ist wohl eindeutig das falsche Wort.
Wenns feucht und kalt ist fühlt sich meine Leihleier besonders gut. Dann ist sie total verträglich.
Sollte man es aber wagen zu heizen, dann fängt sie an rumzuzicken.
Meistens variieren dann die Bordune selbständig ihre Tonhöhe. Die Probleme hab ich im Sommer oder bei Regen nie.
Aber vielleicht ändert sich das ja mit meiner neuen Leier Wink Wahrscheinlich ist es dann genau andersrum Tongue
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#4
Meine ist eigentlich (für eine Drehleier) relativ brav.
Klar muss ich bei größeren Klimaveränderungen etwas Papier unterlegen oder wenn ich das Fenster aufmache darf ich einen Bordun nochmal neu stimmen... aber sonst geht es eigentlich.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#5
Meine Riedel - Leiern waren in der Beziehung immer unglaublich robust und bei entsprechender Behandlung immer spielbar.
Einige Tipps aus meinen Erfahrungen heraus kann ich aber geben:
Lass deine Leier nie länger im stehenden Auto.
Setze die Leier nach Möglichkeit nicht direkter Sonnenbestrahlung aus.
Wenn das Instrument auf Grund zu hoher Temperatur aussteigt, ist oft das Kolophonium weich geworden. Hier hilft für den Moment meistens neu kolophonieren, gegebenen Falls muß man nach Abkühlung wieder etwas Kol. wegnehmen aber das ist eh nur zur Not. Wenn du die Leier an einem luftigen und schattigen Ort stehen hast pasiert eigentlich nichts. -Kälte / Regen: Nimm sie nur zum Spielen aus dem Koffer und stelle sie ansonsten in einem temperierten Raum ab. Ich hab mal gedacht: Wenn sich das Instrument an die Witterung gewöhnt hat und eingestellt wurde, ist es besser als rein -raus. Dem war nicht so.
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#6
Meine beiden Leiern zicken auch rum bei Temperaturveränderungen, wobei die neue von Sebastian Hilsmann wesentlich empfindlicher reagiert, als meine alte von Dieter Güttler. Vielleicht liegt das auch am Alter der Instrumente - wer weiß!

Bei der Drehleier von Sebastian Hilsmann war es manchmal so schlimm, dass ich sogar den oberen Steeg im Tangentenkasten in der Position verändert habe und manchmal die hohe D-Saite gerissen ist. Mehrmaliges Stimmen in kurzen Zeitintervallen aller Saiten war ebenfalls erforderlich.
Bei der Leier von Dieter Güttler musste ich bisher nur die Fähnchen nachstimmen.

Schöne Grüße
Armin
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#7
Na du machst mir ja Mut, Armin. Und ich warte doch so sehnsüchtig ('Tschuldigung, musste es einfach nochmal sagen Wink )
Eine Frage hab ich:
Was meinst du mit
Zitat:oberen Steeg im Tangentenkasten
?
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#8
Ich denke, er meint den Sattel in Richtung Wirbel, quasi das Gegenstück zum Steg.
Bei mir fiel der Wetterumschwung zwar mit einem Saitenwechsel zusammen, weswegen ich nicht so genau sagen kann, was genau nun was verursacht hat, aber ich denke, bei mir hielt sich der Einfluss des Wetters zurück. Jede Leier hat ihre eigenen Zicken, also kann ich für meinen Teil beruhigend auf dich einwirken, Elisa ;-)
Edit: Ach ja, meine Beschwichtigung macht nur Sinn, wenn ich dir die Information gebe, dass ich auch eine Vivace von Sebastian habe!
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#9
(04.12.2010, 10:18)Gerd schrieb: Ich denke, er meint den Sattel in Richtung Wirbel, quasi das Gegenstück zum Steg.
Bei mir fiel der Wetterumschwung zwar mit einem Saitenwechsel zusammen, weswegen ich nicht so genau sagen kann, was genau nun was verursacht hat, aber ich denke, bei mir hielt sich der Einfluss des Wetters zurück. Jede Leier hat ihre eigenen Zicken, also kann ich für meinen Teil beruhigend auf dich einwirken, Elisa ;-)
Edit: Ach ja, meine Beschwichtigung macht nur Sinn, wenn ich dir die Information gebe, dass ich auch eine Vivace von Sebastian habe!

Genauso ist es. Falls immer noch nicht klar ist, welches Teil ich meine, stelle ich gerne nächste Woche ein Foto dieses Steegs/Sattels hier ein.

Gruß
Armin
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#10
Alles klar.
Wusste ich doch, dass du eine Vivace hast. Na da bin ich ja doch zuversichtlich Wink
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