Oberen Töne kratzen
#1
Hallo Zusammen,

spiele seit einigen Jahren die GHB und mittelalterliche Dudelsäcke.

Ich versuche mich nun in die Drehleier einzuarbeiten. Unter anderem mit dem Buch und DVD von Ina Lemm. Habe dazu von einem Bekannten eine selbstgebaute Drehleier geschenkt bekommen.

Habe das Rad neu mit Colophonium behandelt und die Saiten neue wattiert.

Habe die Drehleier für's erste gestimmt, lediglich die letzten oberen Töne kratzen und sind nur hauch dünn zu hören.

Habt Ihr da einen Tip für mich? Wo könnte ich da ansetzen.

Schon jetzt vielen Dank.

Grüße
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#2
Hast du mal überprüft, ob die Fähnchen die Saite(n) richtig berühren?
Gegebenenfalls kann man da ein bisschen nachhelfen.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#3
Hi,

Danke für den Tip. Ich habe zwar schon ein paar mal nachgesehen, wie der Kontakt ist, aber noch nie nachgeholfen.

Das werde ich heute abend einmal ausprobieren, evtl. ist der Andruck doch nicht so stark wie bei den unteren Tasten/Fähnchen.



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#4
Isolierband oder Zigarettenpapier mit Tesa geht gut. Ich habs doppelt genommen, damit der Kleber nicht an den Fähnchen war, sondern die Klebefläche nur auf dem Band selbst klebte. Ist ne Fummelsarbeit, hat sich aber damals gelohnt.
Als ich dann ne dünnere Saite aufgezogen hab wars interessanterweise weg, dass die Töne gekratzt haben.
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#5
Hallo nautilus,

hast Du einmal geprüft, ob beim Spielen der hohen Töne die Saiten von der "normalen" Auflage auf dem Rad weggeschoben werden? Das sollte zwar eigentlich nicht passieren, aber das Klangverhalten das Du beschreibst könnte auch daran liegen, dass der Anpressdruck sich zu stark ändert.

Gruß
JeanLuc
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#6
Hallo nautilus

Bin zwar kein Spieltalent, aber habe durch meine beiden Eigenbau-Leiern die ich seit kurzem erbaut habe, oder noch daran bin, doch einiges an Erfahrung, was die Einstellungen betrift. Habe übrigens mit der selben DVD meine ersten Schritte in Angriff genommen.
Saitendruck, Wattierung, Art der Watte und das kolofonieren ist sehr masgebend für den Ton und dies gerade bei den obersten Tönen.
Häng doch einmal ein Bild an, welches die Seitenansicht vom Rad mit der Saitenauflage und den Tangenten zeigt, anhand desse kann dir ev. besser geholfen werden.
Verliere nicht deine Nerven .........

Gruss Markus
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#7
Da fällt mir gerade ein, dass ich das Problem bei der Leihleier auch mal hatte, als gerade Frühjahr war (sie war ziemlich Jahreszeitensensibel). Wenn man aber schneller gedreht hat, hat sich das meistens reguliert.
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