Grifftechnik?
#11
(23.01.2011, 16:46)jacques schrieb: Hallo Stefan und allen,
Für wer Englisch versteht: Neil Brook's 'Tutor for Hurdy-gurdy' dvd gibt entsprechende Hinweisen und Beispiele, Tips und Tricks, für Griffetechnik und Scnarreschlag.
Sehe (Beispiel):
http://www.youtube.com/profile?user=neil...p5T3mj0Za8
http://www.youtube.com/profile?user=neil...j00bZx4d8g
Sehe (Tutor dvd):
http://hurdy-gurdy.org.uk/accessories.html
Selbst bin ich Enthusiast über seine(?) dvd.
Grüße, Jacques

Hallo Jacques,

erstmal Danke! Ich habe mir auch schon überlegt die DVD zu kaufen!?
Vielleicht mach ich das noch?!

Gruss,
Stefan
Man kann zwar Alles wollen was man will, aber man kann noch lange nicht alles haben was man will!
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#12
Ich vertrete ja hauptsächlich immer die These, dass in der Musik nichts verboten gehört. So kann man den Daumen natürlich auch benutzen nur wird er traditionell nicht verwendet. Wenn man sich etwa die barocken Quellen anschaut findet er in den typischen Nummerierungen normalerweise keine Beachtung.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#13
Ich benutze auch gelegentlich den Daumen zum Übersetzen über die Halbtonreihe. Ist wohl ein Rudiment aus meiner Zeit am Klavier.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#14
Liebe Leierleute,

wie schafft Ihr es nur, auch noch den Daumen einzusetzen? Da würde ich mir ja meine Fingerknochen verbiegen.
Ich glaube, es gibt Techniken, die ich mir besser nicht angewöhne.

Schöne Grüße
Armin
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#15
Ich benutz den Daumen auch nicht beim Spielen. Das ist mir vom Fingersatz her zu umständlich.
Vorallem, weil ich den Daumen immernoch auf dem Tangentenkasten hab.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#16
Also, ich spiele auch Klavier, aber ich wär noch nie auf die Idee gekommen, beim Drehleier spielen meinen Daumen herzunehmen Big Grin

Hab i aba a ned vor, aua!!! Wink
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#17
Ich mach das ja auch nicht standardmäßig, sondern nur bei der oberen Tastenreihe ab und an. Und verrenken muss ich da nichts.
Wie auch immer, ist wohl auch Gewöhnungssache und letztlich kommts aufs Resultat an, nicht auf die Technik.
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#18
Im Lehrwerk von Delfino und Loibner "Drehleier spielen" wird in Kapitel III.2 auch was zur Verwendung des Daumens auf den Obertasten geschrieben. Zwei Abbildungen zur Handhaltung sind dabei. Im einleitenden Absatz wird erwähnt, dass es im 17. und 18. Jh Virtuosen gegeben habe, die den Daumen eingesetzt hätten.
Marius
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#19
Also, es gibt schon sowas wie "Fingersätze" .. man hört ja einfach beim Spielen, wo man die Hand rutscht, und das sollte an einer Stelle im Lied sein, wo es passt!
Daher muss man man schon dann und wann auch mal früher rutschen als nötig, damit man dann im Spielfluss z.b. ganz nach unten kommt und nicht dann mitten im Lied vielleicht vom h zum a rutschen muss.

Aber für am Anfang isses, denk ich, nicht sooo wichtig.

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#20
(27.06.2011, 10:07)darkstain schrieb: Also, es gibt schon sowas wie "Fingersätze" .. man hört ja einfach beim Spielen, wo man die Hand rutscht, und das sollte an einer Stelle im Lied sein, wo es passt!
Daher muss man man schon dann und wann auch mal früher rutschen als nötig, damit man dann im Spielfluss z.b. ganz nach unten kommt und nicht dann mitten im Lied vielleicht vom h zum a rutschen muss.

Aber für am Anfang isses, denk ich, nicht sooo wichtig.
also die Erfahrung mache ich gerade, daß die Empfehlungen für die Fingersätze gar nicht so übel oder unwichtig sind, da man doch recht, nun wie soll ich sagen..."ressourcensparend" spielen lernt, ohne sich die Finger zu verknoten oder den Spielfluß durch ständiges Umgreifen zu stören, gerade am Anfang. Später kommt sicher ohnehin die Prise Eigenart dazu.

Mal abgesehen vom technischen Konstrukt, sind es vor allem das Gefühl und unser Herz, die Musik leben und uns verstehen lassen.
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