Tonarten und Bordune ..
#1
Hallo!

Neuanmeldung und schon ne Musiktheoretische Frage Big Grin
Ich spiele jetzt einige Jahre Drehleier, aber leider nocht sonderlich gut, da ich nicht sooo sehr zum Üben komme, und dann wir man halt auch nicht besser.
Angefangen hats auf Burg Fürsteneck 2009, da werd ich auch dieses Jahr wieder sein, und hab noch privat Unterricht in Frankfurt.

Meine Frage betrifft die Tonarten, in denen man spielen kann.
Ich hab hier einen An Dro, der in Am notiert ist, und anscheinend gibts da Probleme, da meine Schnarre auf C gestimt ist
Quint- oder Quartabstand wird benötigt, damit es schön klingt. So ja auch die Schnarre zur Melodieseite (C-G)

Was mir bei dem allen nicht klar ist, Am und C haben die gleichen Töne. Warum passt ein gespieltes a in C, aber nicht in Am?
Wir spielen ja keine kompletten Akkorde, sondern nur 2 Töne (lässt man die Bordune mal weg) -

Oder geht es bei dem ganzen um die Harmonie im Stück selber - ein C Stück ist anders komponiert als ein Am Stück ..

Meine Lehrerein schlug vor, das Stück in Cm zu transponieren, das geht gut, ein a kommt dann auch nicht mehr vor sondern ein as. Andere Töne, das versteh ich.

Aber warum ich die gleichen Töne, nur in einer anderen Tonart, nicht spielen kann, das versteh ich nicht Wink

Vielleicht kann das einer von euch irgendwie gut erklären!

Gruß,
darkstain
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#2
Hallo und willkommen im Forum,

Wenn du eine G/C Drehleier hast hört die sich nur auf G und C gut an - da du ja ein Bordun Instrument hast.
Auf einem C Bordun ein A Stück zu spielen hört sich eben suboptimal an - hängt mit den Intervallen zusammen (zum immervorhanden Grundton - Bordun). Detaliert kann das bestimmt jemand anderes besser als ich erklären Wink

Was vielleicht helfen könnte ist die Schnarre von C ein Ton höher auf D zu stimmen, dann hättest du die Quarte. Habe ich aber selber noch net ausprobiert, da ich nur G/C spiele Wink
Bordun natürlich dann aushängen.

Gruß

Marc
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#3
Also darkstain, ich check jetzt das von dir geschriebene ned so wirklich, aber ohne jetzt lange theoretisch zu erklären, ich spiele im Moment auch auf einer G/C Leier, stimme aber meine Bordune und Schnarren immer wieder mal auf D und A um, weil wir auch viel in anderen Tonarten spielen, dann kann ich die Saiten dazu einhängen (natürlich muss ich dann aufpassen, dass die leere G Saite nicht allzu oft zu hören ist, wenn sie nicht passt!).

Und selbst wenn du die Theorie nicht ganz kapierst, dann probiers mal aus! Stimmt deinen Bordun/Schnarre von C auf A und lass ihn zu dem Stück laufen. Ob das gut oder schlecht ist, hörst du dann schon ;-)

Außerdem halt ich das für ein Gerücht, dass ein A-Bordun nicht zu einem A-Moll Stück passt :-)

Ich finde, es kommt auch immer aufs Stück drauf an. Wenn man ein Stück in einer Tonart spielt, aber im Stück selbst wechseln die Akkorde sehr oft, dann hört sichs oft auch mit dem passenden Bordun nicht schön an.

lg
Vroni
Meinten Sie "Drehleiter"?
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#4
Danke für die Antworten Smile

Ne ich meinte auch nicht: A-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück

Sondern: C-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück.

Klar, ich glaub das schon, dass es nicht passt, und ich hör es ja auch.
Mich interessiert aber, warum. Auch, weil ichs dann für andere Stücke leichter umsetzen kann.. Idea

darkstain
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#5
(15.06.2011, 18:07)darkstain schrieb: Danke für die Antworten Smile

Ne ich meinte auch nicht: A-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück

Sondern: C-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück.

A-moll hat eben das A als Tonika und das E als Dominante

Ein C ist die kleine Terz zum A ..

Bordun kann immer nur die Tonika oder Dominante sein (bis auf wenige Ausnahmen, die mir jetzt nicht konkret einfallen)

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#6
(15.06.2011, 19:24)Waldgeist schrieb:
(15.06.2011, 18:07)darkstain schrieb: Danke für die Antworten Smile

Ne ich meinte auch nicht: A-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück

Sondern: C-Bordun passt nicht zum A-Moll Stück.

A-moll hat eben das A als Tonika und das E als Dominante

Ein C ist die kleine Terz zum A ..

Bordun kann immer nur die Tonika oder Dominante sein (bis auf wenige Ausnahmen, die mir jetzt nicht konkret einfallen)

Hi,

Ich würde dir empfehlen für dein (quasi) "Am" den Bordun von G auf A und die Schnarre von C auf E (nicht D!) hochzustimmen.
Normalerweise dürften sich die Saiten noch soweit hochstimmen lassen. Das klingt dann vernünftig. So mache ich üblicherweise auch (gerade auch im Zusammenspiel mit Dudelsack) mit meiner C/G Drehleier, wenn ich in den Tonarten spiele.

Welchen Andro spielst du denn? Was hast Du denn für eine Drehleier?

LG,
Eric
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#7
Mir ist meine Schnarre mal bei E oder E# gerissen... E ist schon ziemlich gefährlich am Rande der Selbstzerstörung.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#8
(16.06.2011, 08:43)Marc schrieb: Mir ist meine Schnarre mal bei E oder E# gerissen... E ist schon ziemlich gefährlich am Rande der Selbstzerstörung.

Hm - ja. Bei mir nicht. Mache ich regelmäßig und kein Problem. Kommt wohl auch auf die Saite an. Runterstimmen der Schnarre von C auf A ist wahrscheinlich auch nicht so schön. Mit D auf Schnarre klingt das finde ich sehr schräg, zumindest wenn nicht nur die Drehleier spielt.

Ist aber völlig richtig darauf hinzuweisen, dass die Saite reissen könnte..
(16.06.2011, 13:45)Eric schrieb:
(16.06.2011, 08:43)Marc schrieb: Mir ist meine Schnarre mal bei E oder E# gerissen... E ist schon ziemlich gefährlich am Rande der Selbstzerstörung.

Hm - ja. Bei mir nicht. Mache ich regelmäßig und kein Problem. Kommt wohl auch auf die Saite an. Runterstimmen der Schnarre von C auf A ist wahrscheinlich auch nicht so schön. Mit D auf Schnarre klingt das finde ich sehr schräg, zumindest wenn nicht nur die Drehleier spielt.

Ist aber völlig richtig darauf hinzuweisen, dass die Saite reissen könnte..

Natürlich könnte ein Kapo hier auch helfen, ohne dass Gefahr besteht, dass es die Seite kostet. Wahrscheinlich hat "Waldgeist" den aber nicht an seiner Drehleier?!?
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#9
Danke Danke ^^

Also die Vorgehensweisen zum spielen selber sind lieb gemeint wahrscheinlich, aber darum gehts mir nicht.
Die Antwort von Waldgeist geht ehr in die Richtung der Antwort die ich suche, aber klärt meine Frage dennoch nicht ganz. Oder ich muss noch mal drüebr nachdenken

darkstain
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#10
warum spielst du nicht einfach das am-stück als c-moll-stück?
also alle töne eine kleine terz höher?
wenn du damit schwierigkeiten hast, lohnt sich das erstellen einer tabelle:
a-c
h-d
c-es
d-f
e-g
f-as
g-b
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