Tastenschmierung
#1
Meine Tasten sind irgendwie schwerläufig. Können diese eingefettet/geschmiert werden? Wenn Ja, womit?

vielen Dank & Grüße

Raymond
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#2
ja, und zwar mit einem bleistift Wink

nimm aber nicht die spitze sondern die fläche, damit du keine kerben in die tasten rein ritzt.

ich glaube es ist der graphit im bleistift der wie ein schmiermittel wirkt.
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#3
Super. Vielen Dank.

werde ich am WE versuchen.

Grüße

Raymond
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#4
Ich würde zunächst nur mal die beiden Vertikalflächen der Jeweiligen Tangenten behandeln. Wenn das nicht weiter hilft, auch die Horizontalflächen, die in den Führungen des Klaviaturkastens sich bewegen.
Mit Bleistiften habe ich gute Erfolge erzielt.

Gruß
Armin
[Bild: Startbild_gr.jpg]

Einzige Lautenleier aus der Werkstatt von Sebastian Hilsmann
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#5
vielen Dank. Werde mir morgen einen ganz weichen bleistift besorgen
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#6
Habe das Problem momentan auch. Meine Drehleier ist ja noch recht neu (April 2012) und da ist es ja durchaus normal, dass das Holz noch arbeitet, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Habe kurz mit meinem Drehleierbauer geredet, was ich noch tun kann, wenn Graphit nicht wirklich viel hilft, und er meinte, ich solle einfach die Lage der Fähnchen mit Bleistift markieren, diese abschrauben und dann die Taste herausnehmen und die Seiten, welche im Tangentenkasten quasi reiben leicht mit Schleifpapier etwas abtragen. Das habe ich allerdings auch nur gemacht, weil ich mit Graphit nicht wirklich viel Abhilfe schaffen konnte.
Danach hab ich es trotzdem noch mit Graphit eingerieben und jetzt flutscht alles wieder Smile

Ach ja: kein Graphitöl nehmen!!!
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#7
(22.07.2012, 03:04)DecemberSun schrieb: Habe das Problem momentan auch. Meine Drehleier ist ja noch recht neu (April 2012) und da ist es ja durchaus normal, dass das Holz noch arbeitet, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Habe kurz mit meinem Drehleierbauer geredet, was ich noch tun kann, wenn Graphit nicht wirklich viel hilft, und er meinte, ich solle einfach die Lage der Fähnchen mit Bleistift markieren, diese abschrauben und dann die Taste herausnehmen und die Seiten, welche im Tangentenkasten quasi reiben leicht mit Schleifpapier etwas abtragen. Das habe ich allerdings auch nur gemacht, weil ich mit Graphit nicht wirklich viel Abhilfe schaffen konnte.
Danach hab ich es trotzdem noch mit Graphit eingerieben und jetzt flutscht alles wieder Smile

Ach ja: kein Graphitöl nehmen!!!

Diese Methode kann ich empfehlen, wenn Graphit nicht mehr hilft und habe es auch schon so angewandt, wie beschrieben.
Zunächst habe ich ein grobes Schleifpapier benutzt und die Endbehandlung mit einem ganz feinen Schleifpapier vorgenommen.

[Bild: Startbild_gr.jpg]

Einzige Lautenleier aus der Werkstatt von Sebastian Hilsmann
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#8
(20.07.2012, 12:18)Raymondp schrieb: Meine Tasten sind irgendwie schwerläufig. Können diese eingefettet/geschmiert werden? Wenn Ja, womit?

Servus,
das finde ich jetzt lustig: Vor einigen Tagen habe ich genau wegen dieses Problems das Forum durchsucht und keine Beiträge dazu gefunden Big Grin

Meine Leier war in letzter Zeit extrem zickig dahingehend; 3 Tangenten sind regelrecht hängengeblieben. Das Instrument war also nicht spielbar.

Ich habe dann in meiner Verzweiflung die Tangenten ausgebaut und geschaut, ob am Holz glänzende Stellen vorhanden sind, die zeigen, wo es hängt. Bin auch fündig geworden...
Dann habe ich (in Ermangelung von Schleifpapier) eine Sandpapier-Nagelfeile der Länge nach durchgeschnitten und damit die Führungen an den jeweils betroffenen Seiten etwas bearbeitet.
Hat prima geklappt!
Die Idee mit der Feile finde ich im Nachhinein ziemlich gut, weil normales Schleifpapier kein so steifes Trägermaterial hat.

Grüßle,
agnes
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#9
moin.

das "gefährliche" am schleifen ist, dass die tasten im winter dann mit grosser wahrscheinlichkeit klappern und wackeln, weil die ursache des klemmens im sommer in der regel die hohe luftfeuchte ist, die es im winter nicht gibt. das abschleifen von tasten oder führungen im sommer sollte man also mit vorsicht geniessen. (eigene erfahrung).

gruss
Ron
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#10
Smile 
Ich benutze Teflonspray. Flutscht noch besser als Graphit.
Das wird übrigens mittlerweile auch von Neil Brook, Drehleierbauer aus GB, als "slippy stuff" empfohlen und verkauft. In Deutschland bekommt man das in jedem gut sortierten Baumarkt.


Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen:

Ich habe es damals erstmals, sehr zum Entsetzen von Walter Simons, einfach in und an den Tangentenkasten gesprüht, dabei die Leier hin und her geneigt, damit ich alle Stellen erwische. Hat wunderbar funktioniert und auch nicht den noch eingebauten Saiten und Tangenten geschadet. Man muss halt alle Teile der Leier, die nicht flutschig werden sollen dabei abdecken :-o
Ach ja... man muss nach dem Auftragen etwas warten, bis die Lösungsmittel vollständig verflogen sind.
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