Kolophonium
#11
Ich benutze ausschließlich flüssiges Kolophonium. Ich hab das vom Drehleierbauer meines Vertrauens. Er empfiehlt es, weil es die besten Ergebnisse liefert in Kombination mit dem Kunststoffmantel auf meinem Rad.

Und ich bin auch sehr zufrieden. Das Handling ist easy und der Klang super.

Ich kenne nicht das genaue Mischungsverhältnis, aber ich glaube es sind etwa 10 Teile Alkohol und ein Teil zerstoßenes Kolophonium. Das löst sich richtig darin auf.
Aber eine genaue Anleitung steht ja wie schon erwähnt auf der Seite von Simon Wascher.

LG
Totti
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#12
Flüssiges Kollophonium benutze ich nur.
Mischung 1/3 in normalem Brennspititus aufgelöst, funktioniert prima.
Darf nur nicht irgendwohin, wo es nicht hin soll.
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#13
1:3 scheint mir aber sehr viel. Ich hab mal welches selbst gemacht zum ausprobieren.
Das war viel zu heftig und es war auf jeden Fall weniger als 1:3

Ich hab aber noch das, was ich vom Walter bekommen habe. Kann ihn ja mal fragen, welches Mischungsverhältnis er benutzt. Aber ich glaube er hat mal was von 1:10 erwähnt. Kann mich aber auch irren.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#14
In der Mischung 1/3 hab ich flüssiges Kolophonium nur zum kleben ( Saite vor dem Wattieren, Schlauch auf den Metalltangenten u.ä.)
Ich hab dafür eine Minipipette (2 ml) Damit kann ich gezielt die Saite benetzten oder evtl. sogar nachträglich die aufgezogene Watte.
Ansonsten benutze ich Kolophonium vom Block,"Künstlerlob" von Geipel.
Dranhalten, mit Papier nachpolieren ,gut.
( jedenfalls wenn ich nicht zulange "drangehalten" habe)
Falls ich nochmal mit der Ziehklinge ans Rad ran muss, habe ich noch Flüssigkolophonium ca 1/15 für den ersten Auftrag.
Das kommt auch ca. einmal im Jahr zum Einsatz, wenn ich das Rad mit Spiritus abwasche. ( Spiritus auf einen Wattebausch und auf das drehende Rad halten. Beseitigt natürlich auch etwaige Fingerabdrücke / Fettlöcher )
Kolophonium setzt sich besonders am Rand des Rades ungleichmäßig ab und lässt sich nicht immer auspolieren.( hat Stephen ja auch schon beschrieben). Mit der Waschaktion sind die dadurch entstehenden Störgeräusche dann auf jeden Fall weg.
Die "Staubvariante" wie von Marco und Elisa beschrieben hat m.E. einen Nachteil. Der Kolophoniumstaub kann auch bis in den Bereich der Lager dringen, was langfristig eine aufwändigen Reinigungsaktion nötig macht.
LG,
Stefan
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#15
(12.10.2009, 11:26)Ventrus schrieb: Der Kolophoniumstaub kann auch bis in den Bereich der Lager dringen, was langfristig eine aufwändigen Reinigungsaktion nötig macht.

Auch mit Kugellager?
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#16
Na, ob das wirklich in die Kugellager gelangt, weiß ich nicht.
Aber ich würde das mit dem Staub trotzdem nicht machen, weil der sich ja auch sonst wo absetzen kann, wo er vielleicht nicht schadet, aber auf Dauer die Leier verschmutzt.
Kann man zwar auch wegwischen, aber muß ja gar nicht erst soweit kommen.

Zum kleben hab ich auch flüssiges, etwas "dickeres" Kolophonium. Das klappt super.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#17
Das Kleben staubt bei mir gar nicht mal so sehr. Viel staubiger ist das kolophonieren des Rads mit meinem Beutel.

Aber da der Helmut das auch mit einem Beutel macht kann es nicht so verkehrt sein - ich muss ihn eh noch die Woche anrufen dann frage ich ihn mal nach seiner Meinung.
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#18
Das kolophonieren des Rades meinte ich ja auch primär, was das stauben und damit vergnarzen des Instruments angeht. Der Staub landet ja dann bestimmt auch oft da, wo er nicht hinsoll.
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#19
Ich habe mir bei Kurt Reichmann "Royal Oak Kolophonium Rosin - Cello" gekauft und bin damit sehr zufrieden.

Auf gar keinen Fall sollte man Geigenkolophonium nehmen, denn dieses ist zu hart.

LG
etsille
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#20
Davon habe ich auch schonmal gehört. Zerkratzt man sich dann damit das Rad?
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