Springen der Bordunsaite auf eine andere Tonhöhe
#1
Juhuu ich habe ein neues Problem beizusteuern:

Im Moment springt mein c Bordun beim Schnarren manchmal einfach um eine Quarte oder so in die Höhe.
Liegt das jetzt am Heizen? (wobei ich heute die Heizung gar nicht anhatte) oder kann es dafür eine Ursache geben, die beim Instrument liegt und irgendwie korrigiert werden kann?

Wenn ich die Saite dann manuell anzupfe schwingt sich der Ton wieder bei c ein.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#2
guck mal ob du mit deinem ärmel die schnarrsaite berührst.
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#3
Experimentiere mal mit dem Anpressdruck der Saite, ein Hauch weniger könnte schon helfen.

rgds,
Andreas
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#4
Bordunsaiten "teilen" sich manchmal in der Mitte und bilden einen sog. Schwingungsknoten. Man hört dann nicht mehr den eigentlichen Ton, sondern im Fall einer Teilung in der Mitte, zwei Töne die eine Oktave über dem gewünschten Ton liegen. Das passiert, wenn der Ausschlag der schwingenden Saite besonders groß ist, also z.B. wenn beim Schnarren die Bordunsaite ebenfalls kräftiger gestrichen wird. Einmal geteilt bleibt die Saite dann zunächst in diesem Zustand bis langsamer ohne Schnarre gekurbelt wird, oder die Saite manuell gezupft wird. Könnte sein, daß es das ist was du meinst. Leider fehlen mir die Worte um das besser zu erklären. Ich hoffe, du verstehst trotzdem was ich meine. Ich glaube nicht, das es eine Quarte ist, auch wenn es sich manchmal so anhören mag.

Wird der Bordun dabei auch leiser?
Wie Andreas schon sagte kann experimentieren mit dem Anpressdruck helfen.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#5
Sehr physikalisch, aber ja ich habs verstanden*g* wenns ne Oktave wär, dann würd es immerhin ganz nett klingen. Es klingt aber echt grauselig. Für mich liegt das irgendwo zwischen Quarte und Quinte (ne, kein Tritonus) aber ich kann mich da auch vertun. Es passiert ja immer nur beim Spielen und da bin ich meistens zu abgelenkt um das genaue Intervall zu hören ;-)
ALso ich probier später mal rum.
Danke jedenfalls
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#6
Bei mir war es eine Oktave, der Schwingungsknoten war einwandfrei auf der Hälfte der Saite zu erkennen. Ich kann das reproduzieren indem ich etwas mehr Druck gebe und schneller drehe.

Beim suchen des optimalen Punktes zwischen zu leisem Bordun und Oktavhüpfen geht es wirklich um den zehntel Millimeter oder noch weniger. Lass dir Zeit damit, das findest du nicht unbedingt binnen Minuten. Und denk auch daran, dass Wattierung und Kolophonierung ebenfalls Einfluss auf den Druck bzw. die übertragene Energie haben.

Bei meiner großen Leier tritt der Effekt trotz identischer Saite nicht auf. Korpusresonanzen werden dabei wohl eine zusätzliche Rolle spielen.

VG,
Andreas
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#7
Hallo Elisa, der Ton bricht am Rad ab und es erklingt ein höherer Ton, wie du es beschreibst, dass kann zum einen daran liegen, dass der Andruck auf das Rad recht hoch ist, dann passiert es aber immer wenn man nix verändert.
Ich würde darauf tippen, dass der Winkel der Saite zum Rad nicht ganz richtig eingestellt ist und es daher zu dieser Tonveränderung kommt. Das Problem tritt oft auf, wenn man neue oder andere Saten verwendet.

Gruß Hurdy
Cool The start and stop technology on hurdy-gurdy Cool
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