Kunststoffrad ?
#21
CFK platten hab ich schon im Katalog gesehen allerdings mit einer stärke von vielleicht max 3mm und die bestehen auch nur aus geharzten Carbonmatten/fasern.
Aber die Preise sind nicht so toll für die Teile.
Deshalb besser Carbonmatten kaufen und selber harzen, ist billiger und das Ergebniss ist das gleiche.
Die Kunststoffmatrix kannst du dir ja je nach Anwedung selber anrühren.

Ich schau mal nach den Adressen der Firmen wo CFK, GFK usw. vertreiben.
Kannst ja dann mal schauen ob da was passendes für dich dabei ist.

Viele Grüße
Matthias
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#22
(22.12.2009, 08:10)Matthias schrieb: Weiß jemand wie der Winkel der Radlauffläche festgelegt wird?
Also im Prinzip der Winkel von den Saiten zur Welle.
Das ist sehr schlecht zu messen hat mir da jemand einen guten Tipp?

Um einen korrekten Obertonaufbau zu gewährleisten sollte die Auflagefläche kerzengerade und nur an den Kanten verrundet sein. Spannt man die nicht wattierte Saite auf, berührt sie die Lauffläche vollflächig aber nur leicht (man hört dabei schon einen klaren Ton). Tendentiell kann dabei auf der , dem Tangentenkaten zugewandten Seite der Lauffläche mehr Druck sein.
Bei Französischen Leiern steigt die Achse in bezug auf die deckenebene zum Wirbelkasten hin an (etwa 10 mm von einem lager zum anderen). Die Lauffläche des rads wird dabei konisch abgedreht (3- 5°), sodass der Raddurchmesser wirbelkastenseitig kleiner ist als hinten. Sinn der Sache ist es die Öhrchen (Bordunsättel) wenig ausladend zu machen. l.g. nupi
Habe nach 30 Jahren Drehleierbau mein Material gefunden: Hartschaum der im Modellbau vewendet wird. er ist völlig dicht, extrem leicht und lässt sich wunderbar zerspanen (drechseln). Durch seine mikrofeine Porösität bindet er das Kolophonium besser an der Oberfläche als andere Kunststoffe, allerdings nicht ganz so gut wie Holz. Der Vorteil ist, dass man unbedenklich flüssig kolophonieren und mit Alkohol gut verteilen kann. der Ton spricht sehr schnell an und ist kräftiger (habe den direkten vergleich schon öfters getestet. das Material nennt sich: Necuron N651. Habe es über eine österreichische Firma bezogen, wird aber in Deutschland hergestellt. http://members.aon.at/fdw/necuron%20Platten.htm l.g. nupi
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