optimaler Klang - wie lange?
#1
Hallo,

ich bin sowohl beim Thema Drehleier, wie auch beim Forum noch ein Frischling! Mit dem Melodiespiel komme ich bereits ganz gut klar, die Schnarre läßt noch zu wünschen übrig.... Was mich aber im Moment etwas umtreibt: Ich habe es erst ein paar mal geschafft, den Klang so einzustellen, daß ich wirklich zufrieden war. Das hält dann aber auch nicht sehr lange und dann geht das Suchen schon wieder los. Mir sind die Auswirkungen von Kolophonium und Watte weitestgehend bewußt, dennoch muß es ja noch jede Menge andere Faktoren geben (lese ich ja auch in den anderen Themen) Mich interessiert, wieviel Zeit verbringt ihr mit Einstellarbeiten und wieviel Zeit mit Spielen? (Also 50/50 oder 70/30, etc)Huh

Frohes Neues!
Schorsch
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#2
Hallo Schorsch,
das ist bei mir sehr Wetterabhängig.
Momentan muß ich wegen der Heizungsluft etwas mehr an der Leier machen.
Aber im geoßen und ganzen ist das Instrument doch recht stabiel vom Klang, Ton und Intonation.
Also wenn ich die Leier einmal richtig eingerichtet habe würde ich so im Schnitt sagen das ich ca. 10-20% am Instrument rumschraube.

Viele Grüße
Matthias
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#3
Da meine Leier noch recht neu ist und ich selbst auch noch relativ unerfahren, verbringe ich ca. 30% mit dem Einrichten.
Aber wie Matthias schon sagte, ist das auch nicht immer gleich. Jetzt im Winter ist es halt auch schonmal etwas länger.

Gruß
Totti
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#4
Hallo,
danke für die Antworten! Meine Leier ist sehr traditionell (d.h. Holzfähnchen, Wirbel, usw. ist alles dem historischen Vorbild entnommen) Vielleicht liegt es daran? Z.B. alle drei Melodiesaiten so einzustellen, daß jeder Ton sauber kommt, will mir fast nicht gelingen. Mal habe ich bei einer Taste nur einen Oberton, dann wieder schnarrt die tiefe Melodiesaite. Ist schon eine Wissenschaft für sich... Macht mir zwar einen Riesenspaß - aber zuviel "gefuddel" mag ich nicht so gerne - Zumal ich nicht immer Erfolg damit habe.Undecided

Viele Grüße
Schorsch
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#5
Dann begnüge dich doch erstmal mit der einen Melodiesaite, stimme die Bordunsaiten dazu und du hast mehr Freude am Üben...
Dann mit der Zeit die eine, dann die andre dazustimmen, so hörst du dich Stück für Stück ein und musst nicht jedes mal ewig lang rummachen um dich dann irgendwann völlig frustriert ans Spielen zu machen...
Macht so auf Dauer ja auch keinen Spaß...

MfG Björn
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#6
mit nur einer Melodie Saite und ohne Bordune und Scharre übt sich eine neue Melodie eh viel leichter - finde ich.

Wenn ich mich nicht falsch erinnere erwähnte Marco mir gegenüber kürzlich das seine Melodie Saite mit schnarrte - das lag an der Wattierung. Aber bin mir nicht sicher ob ich jetzt keinen Unsinn erzähle.

edit: habe eben Marco gefragt, es war so wie ich es geschrieben habe Big Grin
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#7
.... und wenn ein Oberton entsteht, liegt das meist daran, dass der Saitendruck auf dem Rad zu niedrig ist.


Liebe Grüße
Armin
(12.01.2010, 22:51)ArminSchwerdt schrieb: .... und wenn ein Oberton entsteht, liegt das meist daran, dass der Saitendruck auf dem Rad zu niedrig ist.


Liebe Grüße
Armin


Meine Leier, insbesondere die neue (Baujahr 2007) reagieren im Winter auch anders, bedingt durch die Trockenheit der Räume. Wenn es dann wieder Frühjahr wird und die Instrumente der normalen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, muss man wieder ans Umstimmen und Umbauen.

Gruß
Armin
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#8
(12.01.2010, 20:42)schorsch schrieb: Meine Leier ist sehr traditionell (d.h. Holzfähnchen, Wirbel, usw. ist alles dem historischen Vorbild entnommen) Vielleicht liegt es daran? Z.B. alle drei Melodiesaiten so einzustellen, daß jeder Ton sauber kommt, will mir fast nicht gelingen. Mal habe ich bei einer Taste nur einen Oberton, dann wieder schnarrt die tiefe Melodiesaite.

Ich glaube nicht das es an den Holzfähnchen liegt,
eher Saitendruck, Watte, Kolophonium.
Wenn's an der Melodiesaite schnarrt ist vielleicht auch die Saitenschwingung zu stark und die Saite schlägt beim Schwingen an die Fahnchen.
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#9
(12.01.2010, 22:51)ArminSchwerdt schrieb: Wenn es dann wieder Frühjahr wird und die Instrumente der normalen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, muss man wieder ans Umstimmen und Umbauen.

Umbauen? Was musst du denn da umbauen? Tangenten stimmen sollte doch reichen?
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#10
Meine Leier (Allegro II von W.W.) ist da sehr gutmütig ... kann man eigentlich nehmen und spielen ... Wattieren halt ab und zu, Fähnenchen nachstimmen auch. Einrichtezeit liegt sicher bei < 10%

LG, Michael (aus einem Hotelzimmer in Chicago)
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