Stimmung der Melodiesaite
#1
Ich bekomme meine Melodiesaite nicht sauber gestimmt.

Wenn ich die Saite auf den Grundton stimme, sind alle meine Töne einen halben Ton zu niedrig und auf das Einstellen der Fähnchen scheint die Saite garnicht zu reagieren.

Gibt es da noch einen Trick, den ich nicht kenne?

Gruß
Lolle
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#2
Einen halben Ton? Das ist heftig. Also das Einstellen der Fähnchen sollte sich schon in der Tonhöhe bemerkbar machen. Einen Halbton bekommt man damit nicht nachintoniert. Und vermutlich auch keinen halben Halbton (also 50 cent). Vielleicht muß der Sattel verstellt werden. Sonst hab ich auch keine Idee. Frag doch mal Fredi.

Gruß
Totti
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#3
Hi Totti,

so spät noch wach?

Ich werde das mit dem Sattel mal versuchen, ansonsten muß ich den Fredi mal anrufen.
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#4
Zu viel Watte kann sich auch negativ auf die Intonation auswirken
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#5
Mit was stimmst du die Seite bzw. wie gehst du da vor?

MfG Björn
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#6
Hi Lolle,

ja der Spätdienst. Wenn man um 21:30 erst von der Arbeit zuhause ist...
Neue Watte möglichst dünn drauf kann in der Tat auch bei vielen Problemen Abhilfe schaffen. Solltest Du vielleicht als erstes versuchen.
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!
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#7
Hallo,

probier fogendes, sagen wir mal der Grundton ist G, so bringst du zunächst mal die Tangente der ersten G-Taste (also eine oktave höher) in Mittelstellung.
Stimme nun die Drehleier so, dass du beim betätigen dieser Taste das G hast, ohne das Fähnchen zu drehen.
Hast du dieses getan überprüfe als nächstes den Grundton, ist diese zu hoch, muß der Sattel etwas in Richtung der Wirbel verstellt werden, ist der Grundton zu tief muß der Sattel in Richtung Steg verstellt werden.
Wiederhole den Vorgang so lange, bis es dir gelungen ist.
Alle anderen Töne ( in der ersten Oktave) pendeln sich dann normal ein und du kannst eine Feinabstimmung über die Tangenten machen.

Gruß Hurdy
Cool The start and stop technology on hurdy-gurdy Cool
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#8
Die Watte habe ich jetzt mehrmals in unterschiedlichen Stärken erneuert, bis sich die Melodiesaite wieder einigermaßen gut anhörte.

Jetzt werde ich mich mit dem Steg auseinandersetzen, in der Hoffnung, das ich sie so wieder zum klingen bekomme.

Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, die Drehleier in einem Raum zu lagern, in dem während der Heizperiode ein Raumbefeuchter läuft.
Was haltet Ihr von der Idee?
Nutz das dem Instrument oder schadet es ihm eher?
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#9
Ich glaube das kommt drauf an wie feucht du es machst Wink
Damit die Cembali im Seminar ihre Stimmung halten gibts euch nen extra Raum. Aber die haben ja auch einige Saiten mehr. Ich weiß nicht ob sich der Aufwand lohnt.
Meine Leier hat immer gezickt, wenn ich sie "hoch"gelegt habe. Seit dem leg ich sie wieder auf den kühleren Boden und alles ist gut.
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#10
M.E.n. ist für die Drehleier der beste Aufbewahrungsort der Koffer (ich habe einen stabilen Gama Koffer). Eine Zeitlang standen die dekorativen Leiern auch auf Gitarrenständern im Wohnzimmer und es gab ständig ähnliche Probleme, besonders in der Übergangszeit von Winter zu Frühling.

Auch anderen Musikinstrumenten bekommt die trockene Heizungsluft nicht, wie ich schmerzlich erfahren musste. Im letzten Winter war die Decke meiner Oktavgitarre und meiner Mandoline gerissen und beide mussten repariert werden.

Inzwischen werden die Leiern im Koffer in einem kühlen Raum gelagert und es gibt für mich wenig zu verstellen.

Gruß
Armin
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