Drehleierkauf: welche Stimmung der Melodiesaiten?
#11
(26.12.2015, 21:03)Ron Winkler schrieb: Moin Peter, 
Ja, du siehst das falsch. Denk nochmal drüber nach. 
Guten Rutsch 
Ron 

Dann ist deine Drehleier anders wie die Leiern die ich kenne.

@petermax
Ja so ist es. Wenn du mit einer C oder D Melodiesaite spielst sind manche Halbtonschritte auf der oberen Reihe und umgekehrt.

LG

Marc
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#12
(26.12.2015, 20:02)petermax schrieb: zur Stimmung habe ich eine Frage.
Eine gebräuchliche Stimmung der Leier ist Melodie in g´ und Schnarre auf c´.
Nun wird davon gesprochen dass die Leier auch eine Melodiesaite in d oder c hat.
Genau hier ist es mir nicht klar wie das funktioniert.
Die Klaviatur ist doch so hergestellt, dass die Halbtöne genau dort liegen wo sie bei der Stimmung in g zu liegen haben, auf der oberen Tastenreihe. Wird eine Melodiesaite in der c oder d Stimmung gespielt, liegen doch einige Halbtöne an der falschen Stelle. d. h. zum Teil nicht auf den oberen Tasten!
Sehe ich das falsch?[Bild: huh.gif]

Die c- oder d-Seite ist dann so zu betrachten wie das Quart- oder Quintregister einer Orgel.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus (1478-1535)
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#13
(26.12.2015, 21:13)Marc schrieb:
(26.12.2015, 21:03)Ron Winkler schrieb: Moin Peter, 
Ja, du siehst das falsch. Denk nochmal drüber nach. 
Guten Rutsch 
Ron 

Dann ist deine Drehleier anders wie die Leiern die ich kenne.

@petermax
Ja so ist es. Wenn du mit einer C oder D Melodiesaite spielst sind manche Halbtonschritte auf der oberen Reihe und umgekehrt.

LG

Marc

An den halbtonschritten ändert sich garnix. Die sind im dur beispielsweise immer an den selben stellen,nämlich zwischen 3/4 und 7/8. Und da ist es egal,ob die tonart cdefga oder h heisst. Und wenn du eine Saite auf fis stimmst,dann ändern sich die Halbtonschritte auch nicht. 
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#14
@Ron
Das ist natürlich richtig. Aber das wurde nicht gefragt. :-)

Petermax denkt an ein Klavier. Da ist es ja so das immer auf den weißen unteren Tasten die Ganztonschritte liegen und auf den oberen die Halbtonschritte.
Das ist bei der Drehleier dann auch erstmal genau wie beim Klavier, sofern man mit einer G Saite spielst.

Sobald man aber eine D oder C Saite auflegt hat man auf einmal den Effekt das oben (beim Klavier, die Schwarzen Tasten) ein Ganztonschritt liegt. Bei einer D Melodiesaite ist daher das F und Fis vertauscht, wenn man eine Klaviertastatur im Kopf hat.

LG

Marc
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#15
Asche auf mein Haupt. Ja, natürlich liegen dann manchmal ganztöne auf den oberen Tasten... Zu kleine buchstaben zu schnell gelesen. Sri!

(26.12.2015, 21:44)Marc schrieb: @Ron
Das ist natürlich richtig. Aber das wurde nicht gefragt. :-)

Petermax denkt an ein Klavier. Da ist es ja so das immer auf den weißen unteren Tasten die Ganztonschritte liegen und auf den oberen die Halbtonschritte.
Das ist bei der Drehleier dann auch erstmal genau wie beim Klavier, sofern man mit einer G Saite spielst.

Sobald man aber eine D oder C Saite auflegt hat man auf einmal den Effekt das oben (beim Klavier, die Schwarzen Tasten) ein Ganztonschritt liegt. Bei einer D Melodiesaite ist daher das F und Fis vertauscht, wenn man eine Klaviertastatur im Kopf hat.

LG

Marc
Drehleierspielen muss nicht sch...e klingen....
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#16
(26.12.2015, 21:44)Marc schrieb: Petermax denkt an ein Klavier. Da ist es ja so das immer auf den weißen unteren Tasten die Ganztonschritte liegen und auf den oberen die Halbtonschritte.

Nö, zwischen den weißen Tasten liegen mal Ganztonschritte und mal Halbtonschritte, die beschreiben praktisch nur C-Dur oder A-Moll (bzw. sowas ähnliches wie C-ionisch, A-äolisch, D-dorisch, etc...) wo die Halbtonschritte an den entsprechenden Stellen liegen (H-C und E-F).

Was du beschreibst, wäre eine Tastatur bei der die weißen Tasten zum Beispiel Folgendes betätigen:
C-D-E-Fis-Gis-Bmin-C etc...
In Orgeln ist so eine Anordnung bei den Pfeifen recht üblich, die nächste Reihe hat dann Cis-Dis-F-G-A-Bmaj(H)-Cis etc...
Eine solche Anordung, die sich also nur an Ganz- und Halbtonschritten orientiert, habe ich bei Tasten jedoch noch nicht gesehen, jedenfalls kann ich mich gerade nicht daran erinnern.

Wer ein Quart- oder Quintregister bei Drehleier oder Orgel für eine Hauptlinie nehmen will, der muss schlichtweg transponieren.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus (1478-1535)
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#17
(26.12.2015, 21:57)David-F schrieb: Nö, zwischen den weißen Tasten liegen mal Ganztonschritte und mal Halbtonschritte, die beschreiben praktisch nur C-Dur oder A-Moll wo die Halbtonschritte an den entsprechenden Stellen liegen (H-C und E-F).

Du spielst vermutlich auf die natürlichen Halbtonschritte an die zwischen e und f sowie h und c liegen wo natürlich auf dem Klavier keine schwarzen Tasten sind.
Das ist natürlich richtig das das was ich geschrieben nicht zu 100% stimmt, da bei e f und h c ohne schwarze Taste ein Halbtonschritt kommt. In meiner einfachen Welt ist das aber einfach die Ausnahme von der Regel und wäre auch nicht zielführend gewesen das Kommunktionsmissverständniss von Ron und Petermax zu lösen :-)

LG

Marc
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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#18
Kann es sein, dass die kleine Verwirrung hier im Thread daher rührt, dass manche unter "Ganztönen" einfach alle Töne ohne "is" oder "es" meinen, also quasi die weißen Tasten des Klaviers und mit "Halbtönen" alle anderen? Das ist ja eine durchaus übliche und umgangssprachliche Bezeichnung, die aber eigentlich nicht korrekt ist. Die Bezeichnungen "Halbton" oder "Ganzton" machen ja nur im Kontext zu einem benachbarten Ton bzw. deren Intervall Sinn. Für sich allein genommen ist kein Ton (sei es ein C oder ein Fis) ein Ganzton oder Halbton. Aber irgendwann hat sich ja halt eingebürgert die "weißen Tasten" einfach als "Ganzton" und die schwarzen als "Halbton" zu bezeichnen. Und mir scheint es so, als würde z.B. Marc das gerade so betrachten, während Ron und David das "musiktheoretisch korrekter" auf die Intervalle beziehen? Smile
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#19
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Natürlich denke ich bei der Drehleiertastatur an eine strenge Ordnung der Tasten, analog zum Klavier. Mit Ganzton sind die umgangssprachlichen Töne c d e f g h c gemeint. Als Halbtöne die is und es. In den bekannten Lehrbüchern zur Drehleier ist diese ordentliche Verteilung für die g Stimmung auch gezeichnet.
Meine Frage zielte darauf ab, ob diese Ordnung beim Spiel in c´oder d´verlassen wird. Als Anfänger ist das Auffinden des richtigen Tons bei „geordneter Tastatur“schon eine Herausforderung, was wird es dann erst wenn diese sich mal oben mal unten finden.

Gruß
Peter
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#20
(27.12.2015, 13:19)Pan schrieb: Kann es sein, dass die kleine Verwirrung hier im Thread daher rührt, dass manche unter "Ganztönen" einfach alle Töne ohne "is" oder "es" meinen, also quasi die weißen Tasten des Klaviers und mit "Halbtönen" alle anderen? Das ist ja eine durchaus übliche und umgangssprachliche Bezeichnung, die aber eigentlich nicht korrekt ist. Die Bezeichnungen "Halbton" oder "Ganzton" machen ja nur im Kontext zu einem benachbarten Ton bzw. deren Intervall Sinn. Für sich allein genommen ist kein Ton (sei es ein C oder ein Fis) ein Ganzton oder Halbton. Aber irgendwann hat sich ja halt eingebürgert die "weißen Tasten" einfach als "Ganzton" und die schwarzen als "Halbton" zu bezeichnen. Und mir scheint es so, als würde z.B. Marc das gerade so betrachten, während Ron und David das "musiktheoretisch korrekter" auf die Intervalle beziehen? Smile

Ja, da hatte ich früher auch schon mit einer Klavierspielerin div. Diskussionen :-)

"Es gibt keine Halbtöne, Marc!"
"Und wie nennst du die dann?"
"Ähhhhhh, schwarze Tasten?"
"Aha, ich spiele jetzt also eine schwarze Taste auf dem Dudelsack?" :-)
Drehleiern kennen sehr wohl die Gesetze die Physik,
aber sie interessieren sich für diese nicht besonders.
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