Deckenriss - wie dramatisch ist das & was tun?
#11
Hallo Armin,

zunächst erst einmal vielen Dank für das erfreuliche Feedback. Gerne können wir uns über das Handling der Drehleier austauschen.

Dass dein Instrument nach dreißig Jahren im Koffer noch einen Deckenriss bekommt, ist wirklich rätselhaft. Klanglich wird der Riss wohl wenig bis keine Auswirkungen haben, dafür umso mehr für das Befinden, weil man ihn auch ständig im Blick hat, also ein ständiges Ärgernis.

Es ist schon kurios: Ich habe schon mal eine Nigout gesehen, die stundenlang brüllender Hitze und Sonneneinstrahlung ausgesetzt war und anschließend spätabends in feuchtkalter Luft gespielt wurde, offenkundig ohne Schaden zu nehmen. Hätte ich mich nie getraut! Und ausgerechnet dein Instrument, das pfleglich behandelt wurde, bekommt einen Riss. Auch wenn man damit getrost weiterspielen kann, ich würde das Instrument zum Drehleierbauer bringen, um vor Ort zu entscheiden, ob der Riss verleimt werden kann oder ausgespant werden muss. In jedem Fall hat sie nach so vielen Jahren treuer Dienste eine Reparatur verdient.

Im Lauf der Zeit sind schon einige Drehleiern durch meine Hände gegangen, einen Riss hatte ich nie zu beklagen. Vielleicht nur Glück gehabt und du einfach nur Pech. Jedenfalls sieht man wieder mal, wie unberechenbar sich Tonhölzer verhalten können, selbst unter günstigen Bedingungen.

Viele Grüße
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#12
Wohnst du hier im Rhein-Main-Gebiet, sodass wir uns mal irgendwann zum Austauschen treffen könnten oder wohnst du weiter weg?

Gruß
Armin
[Bild: Startbild_gr.jpg]

Einzige Lautenleier aus der Werkstatt von Sebastian Hilsmann
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#13
Ja, ich wohne im Rhein-Main-Gebiet, bin zurzeit aber noch in der Mobilität stark eingeschränkt. Die weitere Konversation zu einem Austausch dann besser als PN oder E-Mail, damit das Thema nicht ins OT abgleitet.
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