Erfahrungen zu Pilgerleier von Helmut Seibert
#1
Hallo liebe Community,

ich bin noch recht neu - sowohl hier im Forum als auch an der Drehleier und hoffe hier auf einen kleinen Rat.

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer gebrauchten Drehleier für den Einstieg und habe über 3 Ecken eine Kaufoption auf eine kleine Pilgerleier von Helmut Seibert (http://www.saitenklang.de/), genauer gesagt diese hier: http://www.saitenklang.de/mini_hainzl.htm

Da ich mich nun nicht besonders gut auskenne, möchte ich gerne fragen, ob jemand Erfahrungen mit Drehleiern von Helmut Seibert gemacht hat - vielleicht sogar mit genau diesem Modell.
Könnte mir jemand vielleicht etwas darüber sagen, wie gut oder schlecht Handhabung und Klang sind?

Dankeschön und liebe Grüße!
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#2
Hallo coroner,

ich selbst habe auf einer Seibertleier angefangen und fand sie zum Anfixen mit dem Virus echt gut. Außerdem ist Helmut echt nett, und wenn mal Probleme auftauchen sehr hilfsbereit!
Im Endeffekt kommt drauf an, was du mit der Leiher machen willst. 
Für den Anfang sind Seibertleiern preiswerte Einstiegsinstrumente. Sie sind sehr robust und für Mittaltermärkte und Co bestens geeignet. 
Willst du später jedoch zum Beispiel Barockmusik machen, würde ich dir ein anderes Modell empfehlen. Aber das kannst du dir ja auch immer noch kaufen, wenn du die kleine Leier durchgespielt hast Wink

Viele Grüße
I have three answers to the questions that I know are in the audience.
Answer number one: It's called a hurdy gurdy.
Answer number two: you turn the crank and run your fingers up and down the outside.
Answer number three: No, I do not have a monkey!
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#3
Mich würden die Maße der miniatur Pilgerleier mal interessieren.
Die Auswahl an wirklich kleinen Reiseleiern ist ja nicht gerade groß und das Preis/Leistungsverhältnis oft nicht gut.

Ich würde die Seibertinstrumente auch eher den unverwüstlichen Mittelaltermarktgeschichten zuordnen, hat auch was, ich hörte allerdings vermehrt, dass seine Fähnchen nicht so toll sind und man eventuell austauschen sollte, habe ich bei meiner alten prä-Betz Gotschy auf Dauer auch machen müssen allerdings konnte ich da die Schraubenlöcher und die Schrauben einfach weiternutzen.
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus (1478-1535)
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#4
Die Leihleier hatte Holzfähnchen und die waren echt ok. 
Hab bei zweien mal basteln müssen mit Schrumpfschlauch, aber das wars auch. Und das war die Urpilgerleier Wink Also insofern...
Er hat in den letzten Jahren viel verbessert. Wie das mit Metallfähnchen aussieht, weiß ich allerdings nicht.
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#5
Meine Einschätzung beruht auf der größeren Seibert-Pilgerleier. Dieses "Miniaturmodell" kenne ich nicht.
Als (sehr gelegentlicher) Nutzer einer Seibert-Pilgerleier und kann die Einschätzung von David_F und Elisa bzgl. Robustheit nur teilen. Insbesondere erstaunt mich, wie gut sie ihre Stimmung hält - sowohl in sich als auch absolut zum Stimmgerät. Sie ist vermutlich leiser als andere Leiern, aber das kommt mir entgegen - ich nutze sie auch, um meinen Gesang zu begleiten.
Ob nur eine Melodiesaite eine ernsthafte Einschränkung ist kann ich nicht beurteilen. Ich habe meine zwei im Oktavabstand bestückt - ganz nett, um mal den Klang zu modifizieren. Ansonsten laufen die Lieder, die man als Anfänger so kurbelt gerne Gefahr, immer gleich zu klingen.
Meld Dich mal, wenn Du das gute Stück hast!
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